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Italien deckt Steuerhinteziehungen in Milliardenhöhe auf

Montag, 23. Januar 2012, 20:43 Uhr

Italienische Steuerfahnder haben im vergangenen Jahr Fälle von Steuerhinterziehung im Wert von mehr als 50 Milliarden Euro aufgedeckt. Wie die Finanzpolizei mitteilte, seien davon allein 21 Milliarden Euro im Ausland deponiert gewesen.

Bild Italienische 1-Euro-Münzen.
Der italienische Fiskus deckte Steuerhinterziehungen in der Höhe von über 50 Mrd. Euro auf. reuters

Demnach wurden Verfahren wegen Betrugs gegen mehr als 12'000 Menschen eingeleitet. Die Finanzpolizei meldete überdies die Hinterziehung von Mehrwertsteuer in einer Höhe von mehr als acht Milliarden Euro. Schätzungen zufolge verliert Italien jährlich zwischen 120 und 150 Milliarden Euro durch Steuerbetrug.

Regierungschef Mario Monti hatte einen entschiedenen Kampf gegen die im Land weit verbreitete Steuerhinterziehung angekündigt. Es sei inakzeptabel, dass Arbeiter Opfer bringen würden, während ein grosser Teil des Reichtums Italiens am Fiskus vorbei geschleust würde und dadurch den Druck auf «ehrliche Steuerzahler» erhöhe, sagte Monti kürzlich.

Die italienischen Staatsschulden belaufen sich auf 1900 Milliarden Euro, was ungefähr 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) entspricht.

(sda/horm)

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J. Term, Zürich
(notax Mann)
Verfasst am: 24.1.2012 13:27

nur ein Tropfen

diese paar Milliarden sind ein tropfen auf den... mehr

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M. Müller, Zürich
(justitia Mann)
Verfasst am: 24.1.2012 7:12

Und bei uns?

2% der Schweizer besitzen mehr als 50% des... [1]  mehr

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W. Kathriner, Sarnen
(A. Mann)
Verfasst am: 24.1.2012 2:17

na ja

wieviel betrifft da die Schweiz und wie gross ist... mehr

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