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Gingrich gewinnt überraschend in South Carolina
Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner ist wieder völlig offen. Newt Gingrich hat die Vorwahl in South Carolina überraschend für sich entschieden. Er distanzierte Favorit Mitt Romney um über 13 Prozentpunkte.
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Der einstige Parlamentspräsident Gingrich kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf 40 Prozent, während der Ex-Gouverneur von Massachusetts 27 erzielte. Als Dritter mit 17 Prozent ging der ehemalige Senator aus Pennsylvania, Rick Santorum, ins Ziel. Der Kongressabgeordnete Ron Paul erhielt 13 Prozent.
Gingrich krönte mit seinem Erfolg eine erstaunliche Aufholjagd. Noch vor wenigen Tagen hatten Meinungsforscher ihn abgeschlagen auf dem zweiten Platz gesehen. Die Vorwahl in dem Südstaat war daher von Experten bereits als Vorentscheidung für das gesamte Rennen um die Nominierung des Herausforderers von Präsident Barack Obama erachtet worden.
«Ich danke jedem, der entschieden hat, mit uns gemeinsam Washington zu verändern», sagte Gingrich in seiner Siegesansprache. Über den Kurznachrichtendienst Twitter bat er um Hilfe, bei der nächsten Vorwahl in Florida den «K.O.-Schlag zu landen».
Romney bis vor kurzem Favorit
Romney räumte seine Niederlage schon kurz nach Schliessung der Wahllokale ein: «Dies ist ein harter Kampf. Wir müssen noch einen weiten Weg gehen», sagte er. Der Wirtschaftsfachmann aus Boston war vor Beginn der Vorwahlen als klarer Anführer der Umfragen ins Rennen gegangen. Allerdings konnte er bisher nur einen Staat für sich entscheiden.
Romneys stellt Steuerunterlagen ins Internet
Offenbar unter dem Druck des schlechten Abschneidens in South Carolina hat Mitt Romney angekündigt, seine Steuerunterlagen 2010 und 2011 zu veröffentlichen. Er werde die Dokumente diese Woche im Internet öffentlich machen, so Romney. Er wolle klarstellen, dass seine finanzielle Situation den Angaben entspreche, die er vor Monaten gemacht habe. Romneys Gegner hatten die Veröffentlichung zuvor gefordert, nachdem sie ihm vorgeworfen hatten, in seiner Zeit als Chef des Investmentfonds Bain Capital Unternehmen «ausgeplündert» zu haben. Romneys Vermögen wird auf rund 250 Millionen Dollar geschätzt.
Beim Auftakt am 3. Januar in Iowa hatte der 64-Jährige zunächst als Gewinner gegolten, musste den Sieg aber nach einer Neuauszählung der Stimmen an Santorum abgeben. Bei der zweiten Vorwahl in New Hampshire eine Woche danach ging er dagegen mit haushohem Vorsprung als erster ins Ziel. Die Wahl in Florida ist am 31. Januar.
Der Vorwahlsieger kann sich bis zu 25 Delegierte für den Nominierungsparteitag der Partei im August sichern, wo insgesamt 1144 Stimmen für eine Aufstellung zum Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama erforderlich sind.
Wer liegt vorne?
Republikanische Delegiertenstimmen nach verbliebenen Präsidentschaftsbewerbern – (benötigte Stimmenzahl 1144; Quelle New York Times, Stand 14.05.2012).
| Bewerber | Stimmen total |
| Mitt Romney | 973 |
| ---------------------- | ---- |
| Rick Santorum | 264 |
| Newt Gingrich | 130 |
| Ron Paul | 104 |
(agenturen/fref)
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A. Svijic, Beatenberg
)
(ProGenesis
Verfasst am: 23.1.2012 1:31
Nachgeplapper?
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die... mehr
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M. Steiner, Zürich
)
(shankara
Verfasst am: 22.1.2012 22:15
Ich befürchte, dass die Leute von SF
auch Hampelmänner grösserer Mächte im... mehr
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P. Beutler, Leissigen
)
(Demokritus
Verfasst am: 22.1.2012 21:37
Auch gut
Nun darf es als sicher gelten, dass Barack Obama... mehr
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