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Wahlkampf in Frankreich nimmt Fahrt auf
Frankreich steht vor einem Superwahljahr. Neben den Wahlen zur Nationalversammlung sind es vor allem die Präsidentschaftswahlen im April, die ihre Schatten voraus werfen. Einer der Kandidaten ist der Zentrist François Bayrous.
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«Zusammenstehen und gemeinsam einen Ausweg aus der Krise suchen», lautet François Bayrous Slogan für den Wahlkampf. Eine Einheitsregierung werde er bilden, sollte er zum Präsidenten gewählt werden, so der Spitzenkandidat der Zentrumspartei Mouvement démocratique (MoDem),
Bereits im Dezember hatte François Bayrou offiziell seine Kandidatur angekündigt. Der Herausforderer von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy tritt bereits zum dritten Mal bei einer derartigen Wahl an.
Franzosen trauen keinem Kandidaten
Sollte der 60-Jährige zum Präsidenten gewählt werden, wolle er ein neues Kapitel aufschlagen, den Franzosen die Wahrheit sagen und sie vor allem aus der Krise führen.
In der Wählergunst liegt Bayrou derzeit allerdings nur auf Platz vier. Doch abschreiben sollte man ihn deshalb nicht. Gerade bei linken und rechten Wählern legt er momentan stark zu. Für viele von ihnen ist er zu einer wählbaren Alternative geworden.
Momentan liegt Bayrou bei rund 15 Prozent. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass sich die Zahlen der vier stärksten Kandidaten in den kommenden Wochen weiter annähern. Das Szenario «Viermal 20 Prozent» spiegelt eine Stimmung im Lande, in der es keinen Kandidaten gibt, dem die Franzosen wirklich zutrauen, sie aus ihrer kollektiven Depression herauszuführen.
Mittlerweile gibt es rund ein Dutzend Bewerber für das höchste Amt im Staate. Präsident Sarkozy hat sich noch nicht zu einer erneuten Kandidatur für ein zweites Mandat erklärt. Sie gilt in Frankreich jedoch als offenes Geheimnis.
(sda/dpa/maiu)
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S. Müller, Zürich
)
(samuelpmueller
Verfasst am: 23.1.2012 9:44
Bayrou 2012
Sollte Bayrou gewählt werden, bin ich... mehr
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