Vermischtes
«Costa Concordia» bewegt sich – Suche unterbrochen
Trotz Sonnenschein und wenig Wind ist die Suche nach Vermissten in der havarierten «Costa Concordia» am Freitagmorgen erneut unterbrochen worden. Das Schiff bewege sich wieder, teilten Rettungsmannschaften auf der Insel Giglio mit.
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- 19.01.12: Costa Concordia: Was passierte vor dem Unglück?
- 18.01.12: Chaos im Innern der «Concordia» – nur der Anfang?
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Im Laufe des Vormittags soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Vermutlich haben Unterwasserströmungen am frühen Morgen Bewegung in das Schiff gebracht. Um den Ozeanriesen zu stabilisieren, gibt es Pläne, den 290 Meter langen Koloss mit Hebeseilen an den Felsen festzumachen.
Die Zeit drängt, da sich von Norden her ein heftiges Unwetter nähert. Sturm und hohe Wellen könnten den Luxusliner, in dem immer noch mehr als 20 Vermisste vermutet werden, weiter absacken lassen. Das Schiff droht dann über eine Unterwasserklippe in die Tiefe zu sinken.
Mit Stahlseilen stablisieren
Experten wollen das auf der Seite liegende Wrack mit Stahlseilen an den Felsen festmachen. Ein italienisches Architekturbüro hat bereits in einer Studie ausgerechnet, dass dafür genau 21 Stahlseile mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern gebraucht würden. Sie könnten innerhalb von zwei Tagen angebracht werden.
Eine andere Überlegung geht dahin, als Barriere bis zu zwei Meter hohe Keile aus Eisen oder Zement zwischen den Kiel des 290 Meter langen Schiffes und den Meeresgrund zu stemmen. Ob die Experten der niederländischen Bergungsfirma Smit auch diese Möglichkeit erwägen, ist offen.
Jede Bewegung des vor der toskanischen Insel gekenterten Kreuzfahrtschiffes werde auch mit Satellitenaufnahmen verfolgt, heisst es.
Nach Angaben der Reederei sollen etwa 2300 Tonnen Treibstoff an Bord sein, offensichtlich überwiegend Schweröl. Um den Treibstoff aus dem Schiff herauszuholen, muss er erwärmt werden, denn er ist zähflüssig. Danach geht es um die Bergung des Schiffs.
Baldiges Abpumpen von Treibstoff
Unklar ist damit, wann die niederländische Spezialfirma Smit mit dem Abpumpen des Treibstoffs beginnen kann. Der Beginn der Aktion war für diesen Freitag geplant. Allerdings können diese Arbeiten aus Sicherheitsgründen erst beginnen, wenn sich keine Retter mehr an Bord befinden.
(dpa/vaid)
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T. Käppeli, Guatemala Ciudad
)
(thkaepp
Verfasst am: 20.1.2012 16:52
Endlich wird die Katze aus dem Sack gelassen,
Ich wundere mich schon lange, dass zum Treibstoff... mehr
Zustimmen — 18 Leser sind auch dieser Meinung.
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R. Huber, Kt. Bern
)
(R.Huber
Verfasst am: 20.1.2012 14:32
Tragik
was in der ganzen Berichterstattung untergeht und... mehr
Zustimmen — 52 Leser sind auch dieser Meinung.
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