Vermischtes
Schiffsunglück: Moldawierin in Heimat aufgetaucht
Die Suche nach der ominösen Moldawierin auf der «Costa Concordia» hat ein schnelles Ende gefunden. Bei ihr soll es sich um eine ehemalige Hostess des Schiffes handeln. In einem TV-Interview sagte sie, erst nach der Kollision auf die Brücke gerufen worden zu sein.
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Eine angeblich geheimnisvolle Frau auf der Kommandobrücke der später havarierten «Costa Concordia» hat sich wohl doch als normaler Gast an Bord des Kreuzfahrtschiffes entpuppt. Die von italienischen Medien als blinder Passagier vermutete Domnica Cemortan erklärte dem moldauischen Fernsehen, sie sei als regulärer Gast auf dem Schiff gewesen.
Zu diesem Zeitpunkt sei der 25-Jährigen nicht bekannt gewesen, dass nach ihr gesucht werden könnte, sagte der Direktor der TV-Anstalt, Octavian Gitu. Sie sei als Gast des Kreuzfahrtunternehmens auf dem Schiff gewesen, für das sie kurz zuvor als Hostess gearbeitet habe, sagte die Frau in dem Interview in Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau.
«Kapitän rettete heldenhaft Menschenleben»
Während des Abendessens mit ihren früheren Kollegen habe sich das Unglück ereignet. Sie sei dann auf die Brücke gerufen worden, weil sie fünf Fremdsprachen spricht und den Kreuzfahrtgästen Ansagen machen sollte.
In dem Interview mit dem moldawischen Fernsehsender verteidigt die 25-Jährige den Kapitän als einen Menschen, der «heldenhaft» Menschenleben gerettet habe. Noch um 23.50 Uhr, als sie das Schiff verliess, habe er auf der Brücke gestanden und habe die Rettung koordiniert. Das widerspricht allerdings der Wahrnehmung anderer Beobachter.
Zunächst war vermutet worden, die Frau habe auf Einladung eines anderen Offiziers auf der Kommandobrücke geweilt. Dies hatte zu diversen Spekulationen geführt.
Reederei suspendiert Kapitän
Die Reederei Costa Crociere suspendierte den beschuldigten Kapitän, Francesco Schettino, mit sofortiger Wirkung vom Dienst. Das Genueser Unternehmen werde ihn auch nicht verteidigen, sagte Costa-Anwalt Marco De Luca. Die Reederei sehe sich selbst als geschädigt an.
Schettino wird mehrfache fahrlässige Körperverletzung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.
Zuspruch für Kapitän in der Heimat
In etwa zehn Tagen sollen toxikologische Untersuchungen abgeschlossen sein, die Aufschluss über einen möglichen Drogenkonsum des Kapitäns geben. Das wurde aus Justizkreisen in Grosseto bekannt. Ausgeschlossen scheine es, dass Schettino während der Havarie betrunken war, hiess es.
Der 52-Jährige steht in seiner Heimat unter Hausarrest. Freunde verteidigten ihn. Sie fordern, Schettino nicht länger an den Pranger zu stellen. «Nicht aufgeben, Kapitän», stand auf einem Plakat zur Begrüssung, wie Aufnahmen aus Meta di Sorrento bei Neapel zeigten.
(dpa/maiu)
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L. Kunz, Sallneck
)
(xylol
Verfasst am: 20.1.2012 7:13
das Bild im Hintergrund:
genialer geht's nicht mehr!
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T. Käppeli, Guatemala Ciudad
)
(thkaepp
Verfasst am: 20.1.2012 3:58
Interessant das M. C. Escher Vexierbild hinter der Dame
Etwa so müssen sich die Rettungstaucher auf der... mehr
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