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Eine Sekunde bereitet Kopfzerbrechen – noch keine Einigung

Donnerstag, 19. Januar 2012, 22:29 Uhr

Zeitexperten haben sich zum Abschluss ihrer Beratungen in Genf nicht auf eine Abschaffung der sogenannten Schaltsekunde einigen können. Die Entscheidung darüber bedürfe weiterer Studien, teilte die International Telecommunication Union (ITU) mit.

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Die Schalt- oder Extrasekunde geht zurück auf eine internationale Vereinbarung von 1972, mit Hilfe von Atomuhren eine künstliche Weltzeit neben der Erdzeit zu schaffen. Denn die Uhr der Erde tickt nach und nach langsamer, weil sich ihre Umdrehungsgeschwindigkeit allmählich verlangsamt.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Vom 16. bis zum 20. Januar treffen sich die Herren der Zeit an der «Radiocomunication Assembly» in Genf. Dabei ist auch das Schicksal der Schaltsekunde traktandiert. Schaltsekunde? Nein, es geht hier nicht um einen Verschreiber: Die Schaltsekunde gibt es wirklich und sorgt nun für eine fast philosophische Diskussion. mehr

Ursache sind die Anziehungskräfte zwischen Erde, Mond und Sonne, die Ebbe und Flut hervorrufen. Die ständige Reibung zwischen Wasser und Land raubt der Erde über die Jahrmillionen hinweg Energie, mit der sie sich um ihre eigene Achse dreht. In einer Schaltzentrale in Paris wird die Atomzeit ständig mit der Erdzeit verglichen und notfalls korrigiert.

Seit dem Beschluss vor 40 Jahren und der Annahme der Koordinierten Weltzeit (UTC) wurden bislang 24 Schaltsekunden eingefügt, die letzte zum Jahreswechsel 2008/2009. Kritiker der Regelung führen vor allem an, dass weltweit Computer manuell nachgeregelt werden müssen - ein kostspieliges und fehleranfälliges Unternehmen.

(sda/schj)

Kommentare aktiv...

T. Duran, New York
(Openyoureyes Mann)
Verfasst am: 20.1.2012 8:54

Es gäbe Besseres zu tun

Wie z.B. die Abschaffung der komplett... mehr

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D. Münger, Zürich
(Account3 Mann)
Verfasst am: 20.1.2012 5:07

Ursache ist auch und vor allem...

der Drei-Schluchten-Staudamm. Dieser bewirkt... [1]  mehr

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