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Die Suche vor Giglio geht weiter

Donnerstag, 19. Januar 2012, 11:10 Uhr, Aktualisiert 14:19 Uhr

Die Rettungskräfte haben die Suche nach Vermissten wieder aufgenommen. Schlechtes Wetter könnte die Situation jedoch verschärfen. Der umstrittene Kapitän ist unterdessen in sein Haus bei Neapel zurückgekehrt.

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Der Job ist gefährlich und die Zeit drängt. Die Hoffnung weitere Überlebende zu finden schwindet von Stunde zu Stunde. Noch werden 21 Menschen nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes vor der toskanischen Küste vermisst. Mindestens elf Menschen kamen, nach neusten italienischen Angaben, ums Leben.

Taucher suchen weiter

Einen Tag war die Suche nach Überlebenden unterbrochen. Das Wrack war weiter abgesunken. Es droht in die Tiefe zu rutschen. «Das Schiff liegt weiter in unsicherer Lage in einer Untiefe», sagte Luca Cari. Die Taucher müssten deshalb vorsichtig vorgehen. «Jede Verlagerung würde eine Gefahr bedeuten, und wir müssten die Operation erneut einstellen».

Einschätzungen von SF-Korrespondent Philipp Zahn. (Tagesschau, 19.01.2012)

In der Früh konnte die Suche wieder aufgenommen werden. Die Stabilität des Schiffes wurde geprüft, um das Leben der Taucher nicht zu gefährden. Die Lage sei jetzt sicher genug, betonten die Rettungsmannschaften.

Kollision wegen Kursänderung

Das 290 Meter lange Schiff mit mehr als 4200 Menschen an Bord hatte am Freitag nach einer Kursänderung des Kapitäns einen Felsen vor der Insel Giglio gerammt und war leckgeschlagen. Das Schiff liegt derzeit in starker Schräglage vor der Insel.

Die Bergungsarbeiten gestalten sich als schwierig, ebenso wird das Abpumpen von Öl aus den Tanks des Luxuskreuzers mehrere Wochen dauern. Nach Angaben der Reederei sollen mindestens 1900 Tonnen Treibstoff an Bord sein, darunter Schweröl, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos im holländischen Cuxhaven.

Die Unglücksstelle liegt mitten im Pelagos-Meeresschutzgebiet. Dabei handelt es sich um das wichtigste Walschutzgebiet im Mittelmeer. Der Umweltverband Legambiente spricht von bedeutenden Schäden für die Natur vor der toskanischen Insel Giglio.

Der umstrittene Kapitän Francesco Schettino befindet sich derzeit unter Hausarrest. Medienberichten zufolge kehrte Schettino in sein Haus nahe Neapel zurück.

(dpa/sda/nsc)

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S. Anita, Ebikon
(dudu16 Frau)
Verfasst am: 19.1.2012 16:17

Drücke die Daumen

Ich hoffe das das Rettungsteam noch Leute finden,... mehr

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