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Bond-Filme mit einer gehörigen Portion Helvetia

Montag, 16. Januar 2012, 7:04 Uhr

Die Ostermundigerin Ursula Andress steigt als Bikini-Schönheit Honey Ryder in «Dr. No» aus dem Meer. Mittlerweile sind 50 Jahre seit diesem ersten Bond-Film vergangen. Die Schweiz hat bei der Schaffung des Bond-Mythos nicht nur ihretwegen eine wichtige Rolle gespielt. Sogar James Bond war ein halber Schweizer.

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James Bond ist ein halber Schweizer («10vor10», 24.10.2008)

Agent 007 war Sohn eines schottischen Ingenieurs und der Waadtländerin Monique Delacroix. Das schreibt John Pearson 1973 in der «Autorisierten Biografie» von James Bond. Erschaffer der Figur war Ian Fleming.

Action in den Schweizer Bergen

Für «On Her Majesty's Secret Service» (1969) suchten die Produzenten 1969 für das Domizil des Bösewichts, einen Drehort auf einem Berggipfel. Sie fanden ihn im noch nicht ganz fertiggestellten Drehrestaurant auf dem Schilthorn – «Piz Gloria». Die Filmausstattung wurde den Besitzern überlassen.

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Bei der berühmten Ski-Verfolgungsjagd spielte Bernhard Russi einen von Bonds Häschern. Er wurde von einer Schneefräse geschreddert. Ein totes Schaf und ein Eimer roter Farbe sorgte für den roten Schnee.

Bonds Verfolger trugen originalgetreue Duplikate des Armee-Sturmgewehrs 57. Einige der Plastik-Knarren sollen immer noch in Andermatt und Mürren als Spielzeug im Gebrauch sein.

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Klappe die Erste! Am 16. Januar 1962 wurde auf der Insel Jamaika der erste Bond-Film gedreht. 50 Jahre später steht Geheimagent 007 immer noch im Dienste ihrer Majestät und ist bereit die Welt zu retten. Nächsten Herbst in «Skyfall» zum 23. Mal. Lesen Sie hier mehr dazu

Das Schilthorn-Restaurant hat heute noch James-Bond-Gerichte auf der Karte. Ausserdem erinnert eine Fotoausstellung an die damaligen Dreharbeiten. Die Telefonnummer der Schilthornbahn AG endet auf 007. Eine weitere Szene des Films spielt in der Nähe des Hotels «Schweizerhof» in Bern.

Goldfinger und Goldeneye

Schon für «Goldfinger» war 1964 in der Schweiz gedreht worden: auf dem Furkapass und weiter unterhalb in Andermatt; die dortige Tankstelle «Aurora» ist immer noch eine Pilgerstätte für Bond-Fans. Ausserdem ersetzten in «Goldfinger» die Pilatus-Flugzeugwerke in Stans die Tarn-Fabrik «Auric Enterprises».

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Der Beweis: Geheimagent James Bond ist auch ein Schweizer. keystone

1985 wurde im Berninagebiet für «A View to a Kill» eine Verfolgungsszene im Schnee gedreht mit Bond als Snowboarder.

Mit einem Bungee-Sprung vom Verzasca-Staudamm eröffnete 1995 «Goldeneye». Der Staudamm und der Tällistock ersetzten dabei Drehorte in Sibirien.

(sda/muei)

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