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US-Republikaner Huntsman gibt bereits auf
Jon Huntsman zieht sich aus dem Rennen um die Kandidatur des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten zurück. Davon profitieren dürfte sein bisher stärkster Gegner: Mitt Romney.
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Es sei an der Zeit, sich hinter den Kandidaten mit den besten Chancen gegen Amtsinhaber Barack Obama zu stellen, erklärte Hunstman. «Trotz unserer Differenzen» sei dies der von seinen Gegnern als Opportunist geschmähte Romney.
Ausnahme-Republikaner mit geringen Chancen
Das Spezielle an Huntsman war, dass er moderate Töne angestimmt hatte. Er fand Obamas Wirtschaftspolitik gar nicht so schlecht, war für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, und er spricht als ehemaliger Botschafter in China – wohlgemerkt unter Obama – fliessend Mandarin. Die anderen Bewerber drehten ihm daraus einen Strick.
Huntsman, ehemaliger Gouverneur des Staates Utah, kritisierte zugleich den Verlauf des Wahlkampfes. Das Rennen um die Kandidatur sei zu negativen und persönlichen Attacken verkommen. Die Bewerber sollten vielmehr mit den gegenseitigen Angriffen aufhören «und direkt mit dem amerikanischen Volk reden».
Der Wirtschaftsfachmann Romney gilt nach Siegen bei Vorwahlen in Iowa und New Hampshire auch nach landesweiten Umfragen als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten des republikanischen Herausforderers von Amtsinhaber Barack Obama bei den Wahlen im November.
Auch bei den nächsten Vorwahlen seiner Partei in South Carolina (21. Januar) und in Florida (31. Januar) hat er gute Chancen, als Sieger durchs Ziel zu gehen.
(agenturen/engf)



