Vermischtes
Schiffsbetreiberin bestreitet Vorwürfe – Kapitän verhaftet
Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes vor der Küste Westitaliens wehren sich die Schiffsbetreiberin und der Kapitän gegen Schuldzuweisungen. Vorgeworfen wird unter anderem, die Rettungsaktion sei ungeordnet verlaufen. Der Kapitän wurde mittlerweile festgenommen.
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Laut Augenzeugen kam es bei der Evakuierung zu Verzögerungen. «Wir haben gehört, wie das Schiff auf die Felsen aufgelaufen ist, aber der Alarm wurde erst eine Stunde später ausgelöst», sagte ein 26-jähriger Inder.
In seiner Umgebung habe es dann nur ein Rettungsboot für 150 Menschen gegeben. Ein Crew-Mitarbeiter sagte der BBC, es habe Stunden gedauert, die Menschen vom Schiff zu bekommen. Diese Vorwürfe wies die Betreibergesellschaft «Costa Crociere» zurück. Es habe keine Probleme bei der Rettungsaktion gegeben.
Kreuzfahrtschiff-Unglück vor Italien
Das Kreuzfahrtschiff «Costa Concordia» hatte am Freitagabend aus noch ungeklärten Gründen zwischen der Insel Giglio und der toskanischen Küste einen Felsen gerammt und war auf Grund gelaufen. An Bord brach Panik aus, mehrere Passagiere sprangen ins Wasser. Lesen Sie hier mehr über das Unglück.
International abgestimmte Sicherheitspläne
Wie der Leiter des Havariekommandos in Cuxhaven, Hans-Werner Monsees sagt, ist es in einer Situation, wo erhebliche Dynamik bestehe, wo auch Panik auftrete, schwer Passagiere schnell zu informieren und an Rettungsboote heranzuführen. «Hier kommt es insbesondere auf die Besatzungsmitglieder an, das auch wirklich professionell durchzuführen», fügte er hinzu.
Hierfür gäbe es international abgestimmte Sicherheitspläne. «Die Besatzungen sind auf diesen Schiffen besonders geschult dafür, die Passagiere an die Rettungsboote heranzuführen und das Evakuieren des Schiffes möglich zu machen», betonte er. Das werde trainiert und gehöre zum Sicherheitspaket einer jeden Kreuzfahrtreederei.
Zudem werde das Sicherheitsmanagement national und international ständig weiterentwickelt. Ganz wichtig sei nun, dass das Krisenmanagement in den Reedereien vorangetrieben werde, so Monsees.
Untersuchung zur Ursache des Unglücks
Der Kapitän der gesunkenen «Costa Concordia», Francesco Schettino, bestritt, dass ein menschlicher Fehler die Ursache für die Tragödie war. «Das Schiff hat einen Felsen gerammt, der in den Seekarten nicht eingetragen war», sagte er im Fernsehen. «Laut den Seekarten hätten wir dort genügend Grund unter uns haben sollen.»
Ein Vertreter der Küstenwache wollte sich zu den Vorwürfen nicht äussern. Das zuständige Hafenamt von Livorno ordnete eine Untersuchung zur Ursache des Unglücks sowie zum Umgang der Crew mit Rettungsbooten und Schwimmwesten an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Herbeiführung eines Schiffbruchs.
Treibstoff abgepumpt
Die Behörden ordneten auch eine Untersuchung zum Umgang der Crew mit den Rettungsbooten und Schwimmwesten an. Zahlreiche Passagiere hatten geklagt, die Besatzung habe nicht richtig ausgebildet für Rettungsaktionen gewirkt.
«Costa Crociere» teilte mit, dass der Treibstoff aus dem Schiff entnommen worden sei. Es bestehe keinerlei Gefahr, dass Öl ins Meer gerate.
(sda/dpa/weis/hesa)
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S. Lanz, Kräiligen
)
(arthur55
Verfasst am: 15.1.2012 2:36
Süsu
Was soll das? Wer Arbeitet macht Fehler!!!!
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E. Hinseher, Kleinbösingen
)
(Hinseher
Verfasst am: 15.1.2012 0:01
Man stelle sich vor...
das Unglück wäre bei Sturm passiert. Auch wenn... [1] mehr
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A. Brodbeck, Therwil
)
(souichi
Verfasst am: 14.1.2012 23:42
Am schluss wurde am falschen ende gespart...
Am Ende haette ein Unterwasser Sonar, oder andere... mehr
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