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In Taiwan ist man aufs (Spar)schwein gekommen.

Donnerstag, 12. Januar 2012, 9:26 Uhr

Die Demokratisch-Progressive-Partei Taiwans (DPP) ist buchstäblich zu «Plünderern» der Sparschweine ihrer Anhänger geworden. Im Rahmen einer Spendenaktion kamen so in den vergangenen zwei Monaten 143'000 Sparschweine zusammen. So wurden rund 6,7 Millionen Dollar eingesammelt.

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Durch die Spendenaktion sind zahlreiche Münzen zusammengekommen (unkommentiert).

Die Kampagne kam zustande um die Verbundenheit zwischen dem normalen Arbeitervolk und den Bauern zu ihrem Kandidaten zu dokumentieren. Zahlreiche Fans der DPP wüssten nicht, wie die Partei zu unterstützen und so sei man auf diese Kampagne gekommen, sagte ein Parteisprecher. Vielen sei es auch peinlich, nur kleine Beträge an die Partei zu spenden und dieses Sparschwein erleichtere es, da man nicht genau sehe, welchen Betrag man gespendet habe.

Bild Sparschweine auf einem Tisch.
Die Sparschweine türmen sich in der Parteizentrale. ebu

In einer Halle wurden die zahlreichen Sparschweine geöffnet und das Geld gezählt. Dabei sind so viele Münzen zusammengekommen, dass man sie mit kleinen Schaufeln in Zählwerke füllen musste.

Viele Analysten glauben, dass die Nationale Partei des amtierenden Präsidenten Ma Yin-jeou bei der Wahl Sitze verlieren wird. Die Regierungsmehrheit wird sie aber verteidigen können.

(sf/horm)

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A. Fischer

Verfasst am: 14.1.2012 3:53

Wahlausgang offen.

Der Ausgang der Präsidentenwahl ist offen. Die... mehr

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