Schweiz
Mails zu Dollarkauf bringen Hildebrand in Erklärungsnotstand
Bei seiner Rücktrittserklärung hat Ex-SNB-Präsident Philipp Hildebrand beteuert, nicht gelogen zu haben. Die Finanztransaktion seiner Frau vom 15. August 2011 sei ohne sein Wissen abgelaufen. Ein Blick in die von ihm vorgelegten Emails zur Affäre lässt aber den Schluss zu, dass Hildebrand die Transaktion doch abgesegnet haben könnte.
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Über Hildebrands Kundenberater S. bei der Bank Sarasin waren kurz vor dem Rücktritt des SNB-Präsidenten Details zum umstrittenen Dollarkauf bekannt geworden. Demnach hatte Kaysha Hildebrand am 15. August 2011 in Eigenregie gehandelt. Sie informierte ihren Mann zwar über die Transaktion. Gemäss den bislang bekannten Dokumenten aber erst, nachdem der Kauf ausgeführt worden war.
Hildebrand hatte nach bisherigen Erkenntnissen die Bestätigung des Beraters zum Dollarkauf gesehen – aber erst am nächsten Morgen. Darauf meldete er das Geschäft den zuständigen Stellen der SNB.
Kundennotiz belastet Hildebrand
Am diesem Tag, dem 16. August, schrieb Philipp Hildebrand dem Berater S. und seiner Frau, der Berater dürfe in Zukunft keine Währungstransaktionen tätigen, ausser der Auftrag komme von ihm oder er habe ihn bestätigt. Wenige Minuten später antwortete S., er erinnere sich, dass Hildebrand ihm in einer Konversation am Vortag gesagt hätte, «es sei ok für ihn (Hildebrand), wenn Kashya die Dollar-Position erhöhen wolle» (Original in Englisch).
Der Inhalt dieser Konversation wurde in einer sogenannten Kundennotiz festgehalten. Diese ist von Hildebrand – wie der oben beschriebene Mailverkehr – als Anhang zu seiner Rücktrittserklärung öffentlich zugänglich gemacht worden. Darin hielt S. fest, dass Hildebrand in Betracht ziehe, seine US-Dollar-Position zu erhöhen, diese Entscheidung aber seiner Frau Kaysha überlassen wolle.
Dies kann als Hinweis dahingehend gedeutet werden, dass Hildebrand – entgegen seinen Beteuerungen – doch über die geplante Transaktion seiner Frau im Bilde und sogar damit einverstanden war. An der Medienkonferenz zu seinem Rücktritt gestand Hildebrand ein, dass diese Aussage es «eher schwerer machen», seine Unschuld zu beweisen.
«Unschuldsbeweis unmöglich»
Der Ex-SNB-Präsident fügte aber an, dass ein aktuelles Dokument, eine Klarstellung des besagten Beraters S. zu den Umständen der Transaktion, ihn «eher entlasten». Dieser Brief ist in Hildebrands Dokumentation ebenfalls beigefügt.
Somit komme es zu einem Hin und Her von be- und entlastenden Dokumenten, so Hildebrand an der Medienkonferenz. Denen, welche behaupten, er haben vom Dollarkauf seiner Frau gewusst, könne er das Gegenteil «nie für ein und allemal beweisen», dass es so war, wie er es schildere.
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U. Keller, Klaeng
)
(sailer
Verfasst am: 11.1.2012 11:19
sorry, H. Bernoulli, Zürich
sie liegen falsch, weil Hildebrand die $ wieder... [1] mehr
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J. Simon, Bern
(Nietzscheaner )
Verfasst am: 10.1.2012 12:42
Mit einem Paukenschlag hat die Schlacht
um die Festung EWS begonnen. Mit einem von langer... mehr
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K. Brugger, Uetikon am See
)
(beefeater
Verfasst am: 10.1.2012 11:25
...knallhart untersuchen
BRP EWS will knall hart vorgehen, hoffentlich... mehr
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