Schweiz
Fall Hildebrand: SNB-Bankrat nimmt Geschäfte des Direktoriums unter die Lupe
Der Bankrat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) reagiert auf die Affäre Hildebrand: Er will sämtliche Banktransaktionen der Mitglieder des Erweiterten Direktoriums zwischen Anfang 2009 und Ende 2011 unter die Lupe nehmen. Zudem sollen Reglement und Weisungen über Eigengeschäfte überarbeitet werden.
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- 04.01.12: «Weltwoche»: Hildebrand hat selber gehandelt
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Der Bankrat hat sich an seiner Sitzung mit den jüngsten Ereignissen rund um die SNB-Präsident Philipp Hildebrand befasst und dabei Handlungsbedarf festgestellt.
Externe Revisionsfirma soll über die Bücher
Unter anderem sollen sämtliche Banktransaktionen aller Mitglieder des Erweiterten Direktoriums zwischen dem 1. Januar 2009 und dem 31. Dezember 2011 durch eine externe Revisionsgesellschaft überprüft werden - «vorzugsweise durch KPMG oder Ernst&Young», wie es in einer Medienmitteilung der SNB heisst.
Ferner werden das Reglement und die Weisungen über die Eigengeschäfte mit Finanzinstrumenten der Mitglieder des Erweiterten Direktoriums «grundlegend und unter Beizug externer Spezialisten» überprüft. Der Entwurf des überarbeiteten Reglements und der überarbeiteten Weisungen an die Mitarbeitenden sollen dem Bankrat «so rasch als möglich» vorgelegt werden.
Devisentransaktionen von Mitgliedern des Erweiterten Direktoriums und von Mitarbeitenden mit Zugang zu privilegierten Informationen, die 20'000 Franken übersteigen, müssen - bis zum Vorliegen des überarbeiteten Reglements und der revidierten Weisungen - vom Chief Compliance Officer der SNB genehmigt werden. Der Prüfungsausschuss des Bankrats wird periodisch informiert.

Wer kaufte Devisen?
Nicht seine Frau, sondern Hildebrand selbst soll die Devisengeschäfte abgewickelt haben, sagt die «Weltwoche». Mit dieser Behauptung begann der Fall Hildebrand. Der SNB-Präsident wies diesen Vorwurf an der Pressekonferenz vom 5. Januar 2012 vehement zurück.
Zuvor veröffentlichte die Nationalbank das bis dahin geheimgehaltene, interne Reglement und den Bericht der PwC, der Revisionstelle der Nationalbank. Darin war zu lesen: Just die Transaktion, die direkt durch die Ehefrau bei der Bank Sarasin am 15. August 2011 veranlasst wurde, stufte die PwC als heikel ein. Hier mehr.
(sda/godc/schj)
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P. hintermeister, romanshorn
)
(Ava
Verfasst am: 8.1.2012 21:55
Die feine Dame
E. Widmer - Schlumpf ist Bankratsmitglied. Darum... mehr
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H. Allenbach, Weinfelden
)
(Hawe44
Verfasst am: 8.1.2012 11:40
Alles erlaubt
Hauptsache man hat einen Bundesrat der dies alles... mehr
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E. Hummel, Glarus
)
(Garteneden
Verfasst am: 8.1.2012 11:20
Linke
Wo bleiben in diese ganzen Affäre die Linken,... [1] mehr
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