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Widerspruch und Unterstützung für Wulff

Freitag, 6. Januar 2012, 11:29 Uhr, Aktualisiert 19:40 Uhr

Die BW Bank hat der Darstellung von Bundespräsident Christian Wulff hinsichtlich der Kreditvereinbarung zum Eigenheimkauf teilweise widersprochen. Auch die Bild-Zeitung will Wulffs Gedächtnis auffrischen. Kanzlerin Angela Merkel steht dagegen in Nibelungentreue zum Parteikollegen.

Bild Wulff verzieht Mine.
Wulff kommt auch nach seinem Fernsehinterview nicht zur Ruhe. keystone

Wulff hatte am Mittwoch erklärt, dass der Vertrag mit einer mündlichen Vereinbarung zwischen ihm und der Bank bereits im November zustande gekommen sei. Wie die Bank der Zeitung «Die Welt» nun mitteilte, reicht eine mündliche Vereinbarung jedoch nicht aus.

Öffentliche Stellungnahme ohne Befreiungsschlag

«Ein Kreditvertrag mit Verbrauchern bedarf der Schriftform», heisst es in einer Antwort der Bank auf eine entsprechende Anfrage der Zeitung. Einen schriftlichen Vertrag habe die Bank aber erst am 12. Dezember an Wulff geschickt, unterschrieben habe er den Kreditvertrag
am 21. Dezember und damit rund eine Woche nach den ersten Medienberichten über seine Hausfinanzierung.

Wulff hatte am Mittwoch in einem Fernsehinterview beteuert, der neue Kreditvertrag sei bereits im November zustande gekommen. Mit dem Kredit will Wulff Mitte Januar ein rollierendes Geldmarktdarlehen der BW Bank ablösen, das er zuvor zur Finanzierung seines Hauses in Burgwedel genutzt hatte.

«Nicht nur auf die Erinnerung stützen»

Auch die Bild-Zeitung wundert sich über Wulffs Erinnerungsvermögen. Die Zeitung übermittelte dem Bundespräsidenten inzwischen eine Abschrift des Wortlauts seines Anrufs bei Bild-Chefredaktor Kai Diekmann.

Dies sei geschehen, damit sich Wulff «bei Aussagen darüber nicht nur auf seine Erinnerung stützen muss», teilte der Springer-Verlag süffisant mit. Wulff selbst hatte zuletzt behauptet, den Bericht über seine Hausfinanzierung nicht verhindern, sondern nur verschieben zu wollen.

Exklusive Meinung der Kanzlerin

Die deutsche Kanzlerin Angela hat die Erklärung des Bundespräsidenten im Interview hingegen begrüsst. Sie sprach von einem «wichtigen Schritt, das Vertrauen der Bürger wiederherzustellen».

Fur Christian Wulff als Mensch und Bundespräsident empfinde sie «grosse Wertschätzung», liess sie durch  Regierungssprecher Steffen Seibert ausrichten.Wulffs Entschuldigung sollte akzeptiert werden.

Druck der Strasse wächst

Danach sieht es jedoch im Moment nicht aus: Wulff muss sich am Wochenende auf Proteste vor seiner Haustür gefasst machen. Für Samstag ist eine Demonstration vor Schloss Bellevue geplant.

Unter dem Motto «Wulff den Schuh zeigen - Shoe for you, Mr. President!» wollen Menschen Wulff ihre Schuhe zeigen. In der arabischen Kultur werden mit dieser Geste Menschen verhöhnt, aber auch Ärger und Verachtung werden so zum Ausdruck gebracht.

(dpa/koua/falt)

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M. Zelger, Stans
(Marlene.Zelger Frau)
Verfasst am: 6.1.2012 23:04

P. D. aus Esslingen

Warum findet man keine Kommentare von Ihnen zum... mehr

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M. Zelger, Stans
(Marlene.Zelger Frau)
Verfasst am: 6.1.2012 20:31

Hallo, P. D, aus Esslingen...,.

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U. Romer, Opfikon
(romeru Mann)
Verfasst am: 6.1.2012 18:12

einfach peinlich.....

Was die Oeffentlichleit an persönlichen Details... mehr

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