Vermischtes
Erdbebenserien normal – 6 Beben im Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden hat zum zweiten Mal binnen 24 Stunden spürbar die Erde gebebt. Solche Serien sind jedoch normal – insgesamt hat es laut dem Schweizerischen Erdbebendienst sogar 6 Mal gezittert, 4 Mal allerdings nicht spürbar.
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In der Nacht wurde 16 Kilometer westlich von Zernez (GR) ein Beben mit einer Stärke von 3,5 auf der Richterskala registriert. Das Beben ereignete sich um 2.42 Uhr und 55 Sekunden am Albulapass, schreibt der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich auf seiner Internetseite.
Der SED geht davon aus, dass die Erschütterungen «überregional verspürt worden» seien. Bei einem Beben dieser Stärke seien aber keine Schäden zu erwarten, hiess es.
Bereits am Nachmittag des Neujahrstages hatte in der gleichen Region die Erde gebebt. Um 16.34 Uhr registrierte der Erdbebendienst ein Beben der Stärke 3,3 im Landwassertal bei Filisur (GR) rund 15 Kilometer südwestlich von Davos. Der Albulapass wiederum verbindet das Landwassertal mit dem Engadin, in dem Zernez liegt.
Bereits am 27. Dezember bebte die Erde bei Delsberg im Kanton Jura. Das Beben hatte eine Stärke von 3 auf der Richterskala.
Durchschnittlich zwei Beben pro Tag
Erdbeben in der Schweiz sind nichts Aussergewöhnliches. Laut SED werden in der Schweiz und ihrer unmittelbaren Umgebung jeden Tag im Durschnitt zwei Erdbeben registriert.
Auch das doppelte Beben in Graubünden sei normal, sagte Florian Haslinger vom SED zu «Schweiz aktuell». Erdbeben würden häufig in Serien auftreten. «In dieser Region haben wir in den letzten 24 Stunden 6 Beben registriert – vier davon sind einfach zu klein gewesen, um sie zu spüren.»
Keine Lawinengefahr durch Beben
Auch die Gefahr, dass die beiden Erdbeben im Kanton Graubünden Lawinen ausgelöst haben könnten, besteht laut Florian Haslinger vom SED nicht. Zwar könnten Erdbeben den Schnee zum Rutschen bringen – allerdings seien diese Beben dafür zu wenig stark gewesen. Erst ab Stärke 5 bestünde diese Gefahr, so Haslinger.
Obwohl das Beben in Basel im Jahre 1356 das grösste bekannte Beben nördlich der Alpen war, ist die Schweiz als Region mit moderater seismischer Aktivität zu klassifizieren.
Pro Jahr werden zwischen 500 bis 800 Beben aufgezeichnet. Davon sind im Durchschnitt 10 stark genug, um wahrgenommen zu werden. Alle 60 bis 100 Jahre ist mit einem Erdbeben der Stärke 6 auf der Richterskala zu rechnen. Das bislang letzte Beben dieser Art gab es bei Sierre (VS), wie der SED auf seiner Website schreibt.
Messungen seit 1975
Der SED hält gleichzeitig fest, dass «die Erdbebenaktivität in der Schweiz ist nicht überall gleich gross» ist. Demnach werden in einigen Regionen wesentlich mehr Erdbeben registriert als in anderen. Die erdbebenaktivsten Regionen sind: Wallis, Basel, St. Galler Rheintal, Mittelbünden, Engadin sowie die Zentralschweiz.
Seit 1975 betreibt der Schweizerische Erdbebendienst ein seismisches Messnetz zur Überwachung der Erdbebenaktivität in der Schweiz. Dieses Messnetz ermöglicht auch die Erfassung von Erdbeben, die man nicht spürt.
Die Messungen zeigen, dass die meisten Erdbeben in der Schweiz eine Magnitude von weniger als 3.0 Das letzte starke Erdbeben, welches Schäden verursacht hat, ereignete sich 1991 bei Vaz im Kanton Graubünden.
(sda/kunb/muei)
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A. Kurt, Dürnten
)
(minu92
Verfasst am: 4.1.2012 11:13
Alle 1000 Jahre!
Jetzt muss auch der letzte Atombefürworter... mehr
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B. Bedi, Alpnach
)
(bedis
Verfasst am: 2.1.2012 15:17
Wircklich ein Erdbeben?
Das war doch die JUSO am... mehr
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B. Pancakes, Bern
)
(BananaPancakes
Verfasst am: 2.1.2012 12:48
2012 !
Es beginnt.... ;-)
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