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China sperrt schon wieder Kritiker hinter Gitter
Chinas Gerichte haben zum zweiten Mal in drei Tagen einen Regimegegner zu einer harten Gefängnisstrafe verurteilt. Der Demokratie-Aktivist Chen Xi muss zehn Jahren ins Gefängnis.
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Chen Xi soll 36 politische Essays verfasst und online verbreitet haben. Er sei von einem Volksgericht in der südchinesischen Stadt Guiyang der «Anstiftung zum Umsturz» schuldig befunden worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation «Chinese Human Rights Defenders» (CHRD).
Erst am 23. Dezember war der Dissident Chen Wei zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Die kommunistische Führung Chinas hatte in diesem Jahr ihre Repressionswelle verstärkt.
Mittels zahlreicher Verhaftungen wollen die Kommunisten ein Übergreifen der Proteste aus dem arabischen Raum auf die Volksrepublik verhindern.
Unterstützer der «Charta 08»
Für den Intellektuellen Chen Xi ist es bereits die dritte langjährige Haftstrafe: Für seine Beteiligung an den Studentenprotesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 war er drei Jahre und später noch einmal zehn Jahre für «konterrevolutionäre Verbrechen» im Gefängnis.
Doch nach seiner Freilassung im Jahr 2005 war er erneut einer der ersten Dissidenten, die Chinas «Charta 08» unterzeichnet hatten. Das von Vaclav Havels «Charta 77» inspirierte Manifest war unter anderem von dem chinesischen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo verfasst worden, der am 25. Dezember 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt worden ist.
China wählt oft die Weihnachtszeit für harte Urteile gegen Dissidenten, weil es die Aufmerksamkeit der Medien und Politik im Westen über die Feiertage für reduziert hält.
(sda/fref)
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 27.12.2011 8:37
Angst
ist der größte Feind.
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J. Raguth
Verfasst am: 26.12.2011 18:09
china
macht das richtige ein land mit 1.3 miil. leute... [1] mehr
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R. Keller, Luzern
)
(Roke81
Verfasst am: 26.12.2011 12:42
China fürchtet sich
Mit diesen erbärmlichen Schauprozessen und... mehr
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