Vermischtes
03. Januar und 14. Januar: Tod von Emilie Lieberherr und Stephanie Glaser
Gleich von zwei Grande Dames müssen wir uns Anfang des Jahres verabschieden. Am 03. Januar stirbt die ehemalige Zürcher Stadträtin Emilie Lieberherr im Alter von 86 Jahren. Mit ihr verliert Zürich, verliert die ganze Schweiz eine charismatische Vollblutpolitikerin der ersten Stunde. Lieberherr hat die Frauen-, Sozial- und Drogenpolitik nachhaltig beeinflusst. Kurz darauf, am 14. Januar, ereilt uns die Nachricht vom Tod Stephanie Glasers. Nur wenige Tage später wäre sie 91 Jahre alt geworden. Die leidenschaftliche Schauspielerin stand noch im Herbst 2010 vor der Kamera – sie mimte eine schrullige Krimiautorin und Hobby-Ermittlerin im Film «Mord hinterm Vorhang». Ihre Paraderolle hatte sie als alternde Dessousverkäuferin in «Die Herbstzeitlosen».
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07. Januar: Beginn des «arabischen Frühlings»
Die arabische Welt in Aufruhr. Im Dezember 2010 verbrennt sich der junge Gemüsehändler Mohamed Bouazizi auf dem Marktplatz der tunesischen Hauptstadt Tunis. Die Behörden hatten ihm mehrfach die Waren konfisziert, weil er keine Lizenz hatte. Er stirbt – doch mit seiner Tat rüttelt er ein ganzes Land und später eine ganze Region auf. Ab dem 07. Januar kommt es zu Protesten und Streiks. Das Volk fordert Bildung und Arbeit. Die Regierung reagiert mit Gewalt. Die Lage eskaliert, es gibt viele Tote. Präsident Ben Ali verspricht zunächst politische Reformen – doch das kommt zu spät. Nur kurze Zeit später flüchtet er nach Saudi Arabien. Stabilität ist im gebeutelten Tunesien jedoch bis heute nicht eingekehrt.
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29. Januar: Sarah Meier gewinnt EM-Gold
Es ist der grosse Tag von Eiskunstläuferin Sarah Meier – und der krönende Abschluss ihrer Sportlerkarriere: Die 26-Jährige aus Bülach (ZH) gewinnt bei den Europameisterschaften in Bern sensationell die Goldmedaille. Meier gelingt dank einer perfekten Kür der Sprung vom dritten auf den ersten Platz. Erstmals erlangt die 26-Jährige damit Gold, nachdem sie 2007 und 2008 jeweils Silber geholt hatte. Ihren Rücktritt hat Meier schon vor dem Wettkampf angekündigt. Im Dezember wird die Eiskunstläuferin für ihren Erfolg belohnt: Sie wird zur Sportlerin des Jahres 2011 gewählt.
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25. Januar: Die Unruhen schwappen auf Ägypten über
Inspiriert von den Ereignissen in Tunesien lehnen sich jetzt auch die Ägypter gehen ihr Regime auf. Zehntausende gehen am «Tag des Zorns» am 25. Januar in Kairo auf die Strasse. Sie protestieren für bessere Lebensbedingungen und gegen Präsident Hosni Mubarak, der das Land seit 30 Jahren regiert. Die Proteste werden über Handy und Internet organisiert. Am 1. Februar treffen sich die Demonstranten zum «Marsch der Millionen» – allein in der Hauptstadt Kairo gehen zwei Millionen Menschen auf die Strasse. Auf dem Tahrirplatz in Kairo kommt es immer wieder zu heftigen Zusammenstössen. Es gibt 13 Tote und zahlreiche Verletzte. Am 11. Februar gibt Mubarak nach: Er tritt ab. Millionen Ägypter feiern die Revolution. Vorerst.
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31. Januar: Verschwundene Zwillinge Livia und Alessia
Drama um die Zwillingsmädchen aus St-Sulpice im Kanton Waadt: Seit dem 31. Januar fehlt von Livia und Alessia jede Spur. Ihr Verschwinden ist mysteriös – am 03. Februar wird die Leiche ihres Vaters in Süditalien gefunden, er hatte sich vor einen Zug geworfen. Danach beginnt die Spurensuche. Zeugen wollen die damals 6-jährigen Mädchen mit ihrem Vater auf einer Fähre nach Korsika gesehen haben. Vor seinem Selbstmord hat der Vater mehrere tausend Euro in Couverts in die Schweiz geschickt. In einem Brief teilt er auch den Tod der Mädchen mit. Bis heute steht nicht fest, was mit Livia und Alessia passiert ist.
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13. Februar: Nein zur Waffenschutzinitiative
Soldaten und Offiziere dürfen ihre Armeewaffen weiterhin mit nach Hause nehmen. Das Schweizer Volk und die Stände schicken die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» mit 56,3 Prozent der Stimmen bachab. Nur in der Westschweiz und in städtisch geprägten Kantonen stösst die Volksinitiative der Linken auf Zustimmung. Bundesrat und Parlament haben die Initiative zur Ablehnung empfohlen – ihr Argument: Die heutigen gesetzlichen Grundlagen zum Schutz der Bevölkerung vor Waffenmissbrauch reichen aus.
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19. Februar: Bernhard Luginbühl ist tot
Drei Tage nach seinem 82. Geburtstag stirbt der Berner Künstler Bernhard Luginbühl. Er zählte zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Seit 1947 schuf Luginbühl über 1500 Skulpturen aus Eisen – populär machten ihn aber auch seine spektakulären Verbrennungsaktionen. In seinem industriellen Zoo tummeln sich Fabelwesen wie «Stier», «Sisyphus», «Zyklop», «Elefant», «Giraffe», «Atlas» oder «Skarabäus» und erzählen mit unheimlicher Wucht urweltliche Geschichten. Seit 1966 lebte Luginbühl im Emmental.
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01. März: Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg
«Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die
Grenzen meiner Kräfte erreicht.» Mit diesen Worten gibt der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seine politischen Ämter ab. Vorausgegangen war ein wochenlanger wüster Streit um seine Doktorarbeit. Die Kritik: Der Spitzenpolitiker soll weite Teile davon abgeschrieben haben. Anfangs sprach Guttenberg noch von abstrusen Vorwürfen – später verzichtete er «vorübergehend» auf den Titel. Schliesslich gab er Fehler zu und bat er die Uni Bayreuth um die Rücknahme seines Jura-Doktortitels. Der CSU-Politiker war seit 2009 im Verteidigungsministerium. Ende November wird bekannt: Die Ermittlungen in der Plagiatsaffäre gegen Guttenberg werden gegen Zahlung einer Geldspende eingestellt. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
Grenzen meiner Kräfte erreicht.» Mit diesen Worten gibt der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seine politischen Ämter ab. Vorausgegangen war ein wochenlanger wüster Streit um seine Doktorarbeit. Die Kritik: Der Spitzenpolitiker soll weite Teile davon abgeschrieben haben. Anfangs sprach Guttenberg noch von abstrusen Vorwürfen – später verzichtete er «vorübergehend» auf den Titel. Schliesslich gab er Fehler zu und bat er die Uni Bayreuth um die Rücknahme seines Jura-Doktortitels. Der CSU-Politiker war seit 2009 im Verteidigungsministerium. Ende November wird bekannt: Die Ermittlungen in der Plagiatsaffäre gegen Guttenberg werden gegen Zahlung einer Geldspende eingestellt. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
11. März: Verheerendes Erdbeben in Japan
Um 14.46 Uhr Ortszeit bebt in Japan die Erde. Das Epizentrum liegt vor der Küste. Die Erdstösse jagen mit Stärke 9 die Pegel sämtlicher Seismographen in bislang unbekannte Höhen. Eine gewaltige Tsunami-Welle macht sich auf den Weg in Richtung japanische Küste. Die Flutwelle spült alles, was ihr in den Weg kommt, mehrere Kilometer ins Landesinnere. Die Schäden an der Ostküste sind enorm. Die Rettungskräfte sind überfordert. Überall liegen Leichen. 15‘000 Todesopfer werden gezählt – bis heute bleiben 5000 Menschen vermisst. Hunderttausende werden obdachlos.
Doch damit nicht genug: Das Atomkraftwerk Fukushima ist schwer beschädigt. Das Kühlsystem versagt. Es gibt Atomalarm. Die Strahlung in der Umgebung des havarierten AKW steigt rasant an – Helfer versuchen, die Anlage mit Meerwasser zu kühlen. Die Angst vor einer Atomkatastrophe hält die Welt in Atem. Japan durchlebt die schwerste Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Doch die Japaner lassen sich nicht unterkriegen – das Erblühen der Kirschbäume im April ist Anlass, nach vorne zu schauen. Die Kirschblüte steht in Japan für Aufbruch und Neubeginn. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
Doch damit nicht genug: Das Atomkraftwerk Fukushima ist schwer beschädigt. Das Kühlsystem versagt. Es gibt Atomalarm. Die Strahlung in der Umgebung des havarierten AKW steigt rasant an – Helfer versuchen, die Anlage mit Meerwasser zu kühlen. Die Angst vor einer Atomkatastrophe hält die Welt in Atem. Japan durchlebt die schwerste Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Doch die Japaner lassen sich nicht unterkriegen – das Erblühen der Kirschbäume im April ist Anlass, nach vorne zu schauen. Die Kirschblüte steht in Japan für Aufbruch und Neubeginn. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
17. März: Der «arabische Frühling» weitet sich aus
Nach Tunesien und Ägypten kommt es in weiteren Ländern zu schweren Unruhen. Mitte Februar gibt es erste Proteste in Benghasi. Die Libyer starten ihren langen Kampf gegen das Regime von Machthaber Muammar al-Gaddafi. Dieser will den Aufstand im Keim ersticken. Er setze die Luftwaffe gegen die Demonstranten ein, sagen Zeugen. Sie sprechen von hunderten Toten. Der Aufstand wird zum Bürgerkrieg. Die Aufständischen erobern Benghasi, das zu ihrem Zentrum wird. An mehreren Fronten kommt es zu heftigen Gefechten. Schliesslich greift die Nato ein. Am 17. März beschliesst der UNO-Sicherheitsrat eine Flugverbotszone über Libyen sowie den Einsatz von militärischen Mitteln zum Schutz der Zivilbevölkerung. Hunderttausende fliehen aus Nordafrika. Dramatisch ist die Lage an der tunesisch-libyschen Grenze. In Europa befürchtet man einen gewaltigen Flüchtlingsstrom. Vor der italienischen Insel Lampedusa geraten immer wieder Flüchtlingsboote in Seenot. Das Mittelmeer wird zum Massengrab.
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11. April: Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste
Der blutige Kampf um das Präsidentenamt zwischen dem Wahlgewinner Alassane Ouattara und dem bisherigen Machthaber Laurent Gbagbo endet mit der Festnahme des Unterlegenen. Gbagbo wollte das Amt nicht abgeben, worauf die Situation eskalierte: Ende März beginnen Kämpfer von Ouattara mit dem Angriff auf die Wirtschafts-Metropole Abidjan. Sie werden von der französischen Armee unterstützt. Die Schlacht dauert 10 Tage. Am 11. April stürmen Ouattara-Kämpfer die Residenz von Laurent Gbagbo. Nach heftigen Kämpfen wird Gbagbo festgenommen. Ende November wird er dem internationalen Strafgerichthof in Den Haag überstellt. Ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
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26. April: Die Schweiz trocknet aus
In Visp im Kanton Wallis wütet ein grosser Waldbrand. Rund 100 Hektaren Wald stehen in Flammen. 10 Helikopter und 350 Feuerwehrleute kämpfen gegen das Feuer. Später kommen auch Armeeangehörige zum Einsatz. Drei Wochen dauern die Löscharbeiten. Der Grund für das gewaltige Feuer: Die langanhaltende Trockenheit in der ganzen Schweiz. Schon seit Jahresbeginn fällt zu wenig Regen. Im April herrschen Temperaturen wie im Sommer. Die Pegel der Seen sinken – am Bodensee drohen die Häfen auszutrocknen. Kleinere Flüsse führen gar kein Wasser mehr, in den grossen Flüssen kommt der Grund zum Vorschein. Die Bauern bangen um ihre Ernte. Der April 2011 geht als der zweitwärmste in die Messgeschichte der Schweizer Meteorologie ein. Seine Werte entsprechen teilweise einem Durchschnitts-Juni.
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29. April: Jahrhundert-Hochzeit in England
Darauf hat Grossbritannien seit der Märchenhochzeit von Prinz Charles und Diana gewartet – endlich ist es soweit: Prinz William und seine Braut Kate Middleton geben sich in der Westminster Abbey in London das Jawort. Rund 1900 Gäste in der Kirche und geschätzte zwei Milliarden Menschen an den Bildschirmen verfolgen die Trauung. William ist nach seinem Vater Prinz Charles die Nummer 2 in der britischen Thronfolge. Aus Kate wird Herzogin Catherine – die neue Prinzessin der Herzen. Unter den Gästen sind auch Promis wie David und Victoria Beckham oder Elton John.
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02. Mai: Die USA töten Osama Bin Laden
Diese Nachricht verbreitet sich Anfang Mai wie ein Lauffeuer rund um die Welt. Der Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Osama Bin Laden, ist tot. Ein US-Sonderkommando hat Bin Laden in Pakistan aufgespürt und getötet. «Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan», sagte US-Präsident Barack Obama. Bin Laden war von den USA seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York gesucht worden. Bei den Anschlägen auf das World Trade Center starben fast 3000 Menschen. Die USA machten Bin Laden auch für weitere Anschläge verantwortlich – darunter Attentate auf US-Botschaften und der Angriff auf den Zerstörer «Cole» im November 2000.
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14. Mai: Sex-Skandal um Dominique Strauss-Kahn
Kurz vor seiner Ausreise aus den USA wird der damalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, am New Yorker JFK-Flughafen festgenommen. Ihm wird ein sexueller Übergriff auf ein Hotel-Zimmermädchen vorgeworfen. Die Angestellte behauptet, Strauss-Kahn habe sie zum Sex gezwungen. Auch Spuren deuten darauf hin. Strauss-Kahn wird dem Gericht vorgeführt. Er muss in Untersuchungshaft. Die Meldung schlägt in Frankreich ein wie eine Bombe – denn Strauss-Kahn gilt als heisser Kandidat der Linken für das Amt des Präsidenten. Bald jedoch gibt es Zweifel an der Glaubwürdigkeit des mutmasslichen Opfers. Ende August kommt Strauss-Kahn frei – die Staatsanwaltschaft hat die Klage fallengelassen.
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22. Mai: Der Atomausstieg wird definitiv
Nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat die Schweiz genug von der Kernkraft. Das Vertrauen ist weg. An der grössten Anti-AKW-Kundgebung seit 25 Jahren treffen sich im Kanton Aargau am 22. Mai 20‘000 Menschen – sie demonstrieren gegen die Atomenergie. Unter den Teilnehmenden befinden sich viele junge Menschen und Familien. Sie sind in Sonderzügen aus der ganzen Schweiz zum AKW Beznau gereist.
Wenige Tage später, am 25. Mai, gibt der Bundesrat den historischen Entscheid bekannt. Er ist zum Schluss gekommen, dass die Atomenergie mehr Nach- als Vorteile hat und beschliesst einen Ausstieg bis 2034. Das erste Atomkraftwerk soll schon 2019 vom Netz gehen. Der Nationalrat sagt im Juni Ja zum Ausstieg, der Ständerat zieht Ende September nach. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
Wenige Tage später, am 25. Mai, gibt der Bundesrat den historischen Entscheid bekannt. Er ist zum Schluss gekommen, dass die Atomenergie mehr Nach- als Vorteile hat und beschliesst einen Ausstieg bis 2034. Das erste Atomkraftwerk soll schon 2019 vom Netz gehen. Der Nationalrat sagt im Juni Ja zum Ausstieg, der Ständerat zieht Ende September nach. Videoportal öffnet im gleichen Fenster, Video startet sofort. Accesskey F setzt den Fokus auf den Videoplayer. Mit Taste 0 wird das Video stumm geschalten.
25. Mai: FC Basel wird Schweizer Fussballmeister
3:0 gewinnt der FC Basel gegen den FC Luzern – und stürzt die Stadt in einen Freudentaumel. Die Bebbi sind zum 14. Mal Schweizer Fussballmeister. Drei Punkte Vorsprung hat der FCB auf seinen Verfolger, den FC Zürich. Mit dem Sieg über Luzern bringen die Basler den Vorsprung – und damit den Meisterpokal – nach Hause. Matchwinner sind die Torschützen Alex Frei, Xherdan Shaqiri und Jacques Zoua. Der FC Zürich heimst mit einem 1:0-Sieg gegen Thun zwar ebenfalls drei Punkte ein. Doch diese kommen zu spät.
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26. Mai: Kriegsverbrecher Ratko Mladic gefasst
Der seit über 10 Jahren als Kriegsverbrecher gesuchte serbische Ex-General Ratko Mladic ist festgenommen worden. Mladic wurde vom UNO-Kriegsverbrechertribunal gesucht – er ist wegen Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnien-Kriegs (1992 – 1995) angeklagt. Dem 69-Jährigen wird unter anderem das Massaker in der bosnischen Stadt Srebrenica angelastet. Dabei waren im Juli 1995 innert weniger Tage etwa 8000 muslimische Männer und Jugendliche durch serbische Truppen ermordet worden. Zudem war Mladic für die 44-monatige Belagerung und den Beschuss der bosnischen Hauptstadt Sarajewo verantwortlich. Ende Mai wird Mladic in die Niederlande überstellt.
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