Wirtschaft
Zeitung: Deutscher Agent spionierte bei Credit Suisse
Die deutsche Steuerfahndung soll im Jahr 2008 über Monate bei der Credit Suisse (CS) spioniert haben. Bei einem Mitarbeiter der Grossbank seien geheime Kundendaten «bestellt» worden, heisst es in einem Medienbericht.
- 08.11.11: Credit Suisse wird Kundendaten an USA liefern
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- 09.09.11: CS-Banker wird weiter in den USA festgehalten
- 07.09.11: Steuerstreit mit USA: Keine Kundendaten geliefert
- 05.09.11: Steuerstreit mit den USA: Ein Angeklagter packt aus
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Der Angestellte der Grossbank habe Daten von mehr als 1000 Credit-Suisse-Kunden und mutmasslichen Steuerhinterziehern nach Deutschland geliefert, berichtet die «NZZ am Sonntag».
Belohnung: 2,5 Millionen Euro
Die Lieferung sei über einen österreichischen Mittelsmann erfolgt, der sich mehrere Male mit Vertretern des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen traf und diesen die bestellten Daten übergeben habe. Datendieb und Mittelsmann hätten von den Deutschen im Gegenzug nach Informationen der Zeitung eine Belohnung von 2,5 Millionen Euro kassiert.
Beim Bankmitarbeiter handelt es sich um einen heute 28-jährigen Mann, der aus Asien stammt, in einer Zürcher Landgemeinde lebt und bei der Credit Suisse eine Banklehre gemacht hat, wie das Blatt weiter schreibt. Er müsse sich nächste Woche vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten.
Selbstmord des Mittelsmannes
Der Mittelsmann, der in Winterthur gewohnt hatte, habe sich vor einem Jahr im Regionalgefängnis Bern das Leben genommen. Trotzdem ermittle die Bundesanwaltschaft noch immer gegen den Toten. Sie will auf diese Weise das Geld einziehen, das die beiden Männer für Datendiebstahl und Datenvermittlung erhalten haben.
Das Geld befinde sich den Angaben zufolge auf Konten in Deutschland, Österreich und Tschechien und sei teilweise blockiert, heisst es. Ein Teil des Geldes war seinerzeit auch an die Freundin des Credit-Suisse-Mitarbeiters in Tschechien geflossen.
In einem Fall um mögliche Mithilfe bei Steuerdelikten hatte sich die Grossbank vor einigen Monaten mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geeinigt. Die CS zahlt 180 Millionen Franken, damit das Verfahren eingestellt wird, wie die SF-«Tagesschau» berichtete.
(sf/halp)
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H. anni, zürich
)
(shadow_queen
Verfasst am: 11.12.2011 20:43
Das Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen
bestellte Daten, von welchen sie wussten, dass... [1] mehr
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M. Mèchant, Klein-Euroland
)
(gustav.eu
Verfasst am: 11.12.2011 19:53
Ein Mittelsmann der Steuer CD kam
bereits Schweizer Regionalgefängnis ums Leben.... [1] mehr
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G. bossert, Safenwil
)
(fama
Verfasst am: 11.12.2011 15:44
Schon allerhand...gibt man einem Ausländer die Verdienstmöglichkeit in der CH...
JA ! Und WAS passiert dann wirklich @ J. Term... mehr
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