Krise im Euro-Land
«Die Eurozone muss glaubwürdige Lösungen präsentieren»
Die Ankündigung der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) kommt nicht so aus heiterem Himmel, wie Politiker der angeschlagenen Eurozone behaupten. Laut SF-Wirtschaftsredaktor Christian Kolbe sind die 17 Eurostaaten nun gefordert, glaubwürdige Rezepte gegen die Krise zu erarbeiten.
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Die Eurozone kommt nicht aus der Krise. Nach den jüngsten Prognosen der OECD sind nun auch die Wirtschaftsmotoren wie beispielsweise Deutschland und Frankreich von einer drohenden Rezession betroffen. Diese düsteren Perspektiven könnten auch die Ratingagenturen nicht einfach ignorieren, meint SF-Wirtschaftsredaktor Christian Kolbe.
Dies sei im Wesentlichen der Grund, weshalb S&P die langfristigen Ratings für 15 Mitglieder der Eurozone unter stärkere Beobachtung setzt. Der anhaltende Streit der wichtigsten Player in der Eurozone trage zudem auch nicht zur Beruhigung der Märkte bei, so Kolbe.
Gefordert seien nun glaubhafte Rezepte im Kampf gegen die Finanzkrise – eine Möglichkeit wären die heftig umstrittenen Eurobonds. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich von der Ankündigung von S&P unbeeindruckt und verwies auf den bevorstehenden Gipfel der Eurostaaten. Dort sollen die Entscheide zur Stabilisierung der Eurozone gefällt werden.
(sf/blur)
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M. Mèchant, Grosses-Euroland
)
(gustav.ev
Verfasst am: 7.12.2011 13:13
Ich stehe täglich
in Verbindung mit allen Euroländern und werde... mehr
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H. Bernoulli, Zürich
)
(hbernoulli
Verfasst am: 6.12.2011 17:21
Natürlich findet man Gründe, warum die Ratingagenturen
die Abstufung ankündigen. Bemerkenswert ist nur,... mehr
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E. Ender, Arni
)
(eduardender
Verfasst am: 6.12.2011 15:55
Die Eurobonds kommen eher früher als später
Die Schulden der EU Staaten sind das Mittel zum... mehr
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