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Italien hat eine neue Regierung
Im Eiltempo hat Mario Monti in Italien eine neue Regierung gebildet. Monti übernimmt zusätzlich zum Amt des Regierungschefs auch das Wirtschaftsportfolio. Die Übergangsregierung wurde am Abend von Staatspräsident Napolitano vereidigt.
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Der frühere EU-Kommissar Mario Monti ist nun auch offiziell eingesetzt und steht an der Spitze einer Notregierung aus Fachleuten. Staatspräsident Giorgio Napolitano vereidigte die neue Regierung Monti am Abend. Als erster legte der zukünftige Ministerpräsident seinen Eid ab.
Im Anschluss an die Zeremonie im Quirinalpalast des Staatspräsidenten ging Monti traditionsgemäss in den Palazzo Chigi und übernahm offiziell das Amt von seinem Vorgänger Silvio Berlusconi. Berlusconi wünschte ihm «Viel Glück» und verliess den Regierungssitz gemeinsam mit seinem Vertrauten Gianni Letta, wie italienische Medien berichteten.
Die Kabinettsmitglieder der Monti-Regierung:
| Ministerpräsident & Wirtschaftsminister |
Mario Monti |
| Aussenminister |
Giulio Terzi di Santagata |
| Innenministerin |
Anna Maria Cancellieri |
| Justizministerin |
Paola Severino |
| Verteidigungsminister |
Giampaolo Di Paola |
| Industrie, Infrastruktur und Verkehr |
Corrado Passera |
| Landwirtschaft |
Mario Catania |
| Umweltminister |
Corrado Clini |
| Arbeit, Soziales und Gleichberechtigung |
Elsa Fornero |
| Gesundheitsminister |
Renato Balduzzi |
| Bildung und Forschung |
Francesco Profumo |
| Kulturminister |
Lorenzo Ornaghi |
| Europäische Angelegenheiten |
Enzo Moavero Milanesi |
| Tourismus und Sport |
Piero Gnudi |
| Regionale Beziehungen |
Fabrizio Barca |
| Beziehungen zum Parlament |
Piero Giarda |
| Internationale Zusammenarbeit |
Andrea Riccardi |
Monti will Parteigeplänkel verhindern
Monti erklärte an einer Medienkonferenz, warum im neuen Kabinett keine politischen Persönlichkeiten einen Platz gefunden haben. Die Regierung solle so im Parlament und bei den politischen Parteien eine tiefe Verwurzelung finden. «Wir wollen damit politische Befangenheit verhindern», so Monti.
Grosse Parteien stehen hinter Monti
Am Dienstag hatten die beiden grössten Parteien des Landes – die PdL-Partei (Partei des Volkes) des zurückgetretenen Berlusconi und die linke Oppositionspartei PD (Demokratische Partei) des Pierluigi Bersani – ihre Unterstützung für eine Regierung unter Monti zugesagt. Auch die Sozialpartner befürworten eine Regierung unter dem angesehenen und parteilosen Wirtschaftsfachmann Mario Monti.
Staatspräsident Napolitano hatte den 68-jährigen Monti am Sonntag mit der Aufgabe beauftragt, nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Silvio Berlusconi eine Notregierung zu bilden.
(sda/dpa/schj/schubeca)
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H. Bernoulli, Zürich
)
(hbernoulli
Verfasst am: 17.11.2011 2:33
Sehr skeptisch
wenn man betrachtet die Verbandelung von Monti... mehr
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U. Roesli, Zuerich
)
(Traumtaenzer
Verfasst am: 16.11.2011 19:45
Vielleicht...
...gibts da ja endlich einmal... [1] mehr
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G. bossert, Safenwil
)
(fama
Verfasst am: 16.11.2011 19:07
Italien hat eine neue Regierung !
WIE NEU ? Wenn Mario Monti gleich viel für die... mehr
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