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International

Italien hat eine neue Regierung

Mittwoch, 16. November 2011, 11:52 Uhr, Aktualisiert 20:57 Uhr

Im Eiltempo hat Mario Monti in Italien eine neue Regierung gebildet. Monti übernimmt zusätzlich zum Amt des Regierungschefs auch das Wirtschaftsportfolio. Die Übergangsregierung wurde am Abend von Staatspräsident Napolitano vereidigt.

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Italien: Professoren statt Politiker (10vor10, 16.11.2011)

Der frühere EU-Kommissar Mario Monti ist nun auch offiziell eingesetzt und steht an der Spitze einer Notregierung aus Fachleuten. Staatspräsident Giorgio Napolitano vereidigte die neue Regierung Monti am Abend. Als erster legte der zukünftige Ministerpräsident seinen Eid ab.

Im Anschluss an die Zeremonie im Quirinalpalast des Staatspräsidenten ging Monti traditionsgemäss in den Palazzo Chigi und übernahm offiziell das Amt von seinem Vorgänger Silvio Berlusconi. Berlusconi wünschte ihm «Viel Glück» und verliess den Regierungssitz gemeinsam mit seinem Vertrauten Gianni Letta, wie italienische Medien berichteten.

Die Kabinettsmitglieder der Monti-Regierung:

Ministerpräsident & Wirtschaftsminister

Mario Monti

Aussenminister

Giulio Terzi di Santagata

Innenministerin

Anna Maria Cancellieri

Justizministerin

Paola Severino

Verteidigungsminister

Giampaolo Di Paola

Industrie, Infrastruktur und Verkehr

Corrado Passera

Landwirtschaft

Mario Catania

Umweltminister

Corrado Clini

Arbeit, Soziales und Gleichberechtigung

Elsa Fornero

Gesundheitsminister

Renato Balduzzi

Bildung und Forschung

Francesco Profumo

Kulturminister

Lorenzo Ornaghi

Europäische Angelegenheiten

Enzo Moavero Milanesi

Tourismus und Sport

Piero Gnudi

Regionale Beziehungen

Fabrizio Barca

Beziehungen zum Parlament

Piero Giarda

Internationale Zusammenarbeit

Andrea Riccardi

Monti will Parteigeplänkel verhindern

Monti erklärte an einer Medienkonferenz, warum im neuen Kabinett keine politischen Persönlichkeiten einen Platz gefunden haben. Die Regierung solle so im Parlament und bei den politischen Parteien eine tiefe Verwurzelung finden. «Wir wollen damit politische Befangenheit verhindern», so Monti.

DIe italienische Übergangsregierung soll Italien nun aus der Krise führen. (Tagesschau, 19.30 Uhr, 16.11.2011)

Grosse Parteien stehen hinter Monti

Am Dienstag hatten die beiden grössten Parteien des Landes – die PdL-Partei (Partei des Volkes) des zurückgetretenen Berlusconi und die linke Oppositionspartei PD (Demokratische Partei) des Pierluigi Bersani – ihre Unterstützung für eine Regierung unter Monti zugesagt. Auch die Sozialpartner befürworten eine Regierung unter dem angesehenen und parteilosen Wirtschaftsfachmann Mario Monti.

Einschätzungen von SF-Korrespondentin Franziska Ingold aus Rom.(Tagesschau, 19.30 Uhr, 16.11.2011)

Staatspräsident Napolitano hatte den 68-jährigen Monti am Sonntag mit der Aufgabe beauftragt, nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Silvio Berlusconi eine Notregierung zu bilden. 

(sda/dpa/schj/schubeca)

Kommentare aktiv...

H. Bernoulli, Zürich
(hbernoulli Mann)
Verfasst am: 17.11.2011 2:33

Sehr skeptisch

wenn man betrachtet die Verbandelung von Monti... mehr

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U. Roesli, Zuerich
(Traumtaenzer Mann)
Verfasst am: 16.11.2011 19:45

Vielleicht...

...gibts da ja endlich einmal... [1]  mehr

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G. bossert, Safenwil
(fama Frau)
Verfasst am: 16.11.2011 19:07

Italien hat eine neue Regierung !

WIE NEU ? Wenn Mario Monti gleich viel für die... mehr

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