Vermischtes
Stararchitekt Zumthor in Therme Vals unerwünscht
In den Diskussionen um die Zukunft der Valser Felsentherme ist der alte Streit zwischen dem Verwaltungsrat und Stararchitekt Peter Zumthor neu entbrannt: Eine weitere Beteiligung Zumthors an der Entwicklung des Hotels und Thermalbads Vals AG erachtet der Verwaltungsrat «für nicht wünschenswert».
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Der Verwaltungsrat distanziert sich damit entschieden von dem Architekten Zumthor, wie «Schweiz aktuell» berichtet. Die Zusammenarbeit mit Zumthor, so der Verwaltungsrat weiter, sei über Jahre von «erheblichen Unstimmigkeiten» gezeichnet gewesen.
Zusammenarbeit hapert
So hätten eine Reihe von verschiedenen Gesprächen und sogar ein Mediationsgespräch zu keinem einvernehmlichen Ausgang geführt. «Der Grund sind unterschiedliche Auffassungen bezüglich Art und Weise der Zusammenarbeit» sagte Verwaltungsratspräsident Stephan Schmid gegenüber «Schweiz aktuell».
Zumthor will dazu derzeit keine Stellung nehmen, wie er gegenüber «Schweiz aktuell» erklärte.
Auf der Suche nach Investor
Hintergrund dieses neu aufgebrochenen Zerwürfnisses sind die aktuellen Verhandlungen rund um eine Sanierung der Therme und des Hotels Therme. Seit Jahren sucht die Gemeinde als Eigentümerin des Thermenkomplexes einen Investor, um in die Erneuerung zu investieren.
Mitte September wurde das Angebot des Bündner Financiers Remo Stoffel bekannt, der die ganze im Besitz der Gemeinde befindliche Anlage kaufen und dort 50 Millionen investieren will. Diese Ankündigung rief Stararchitekt Peter Zumthor auf den Plan. Letzte Woche gab er in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens bekannt, ebenfalls nach möglichen Investoren suchen zu wollen.
Mehrere Interessenten
Nun liegt der Ball bei der Gemeinde. An ihr ist es, eine Gemeindeversammlung anzusetzen, um über die Zukunft der Therme und des Hotels ab zu stimmen. Dann haben die Valserinnen und Valser zu entscheiden, ob und an wen sie den Thermenkomplex verkaufen wollen.
Wann die Gemeindeversammlung stattfinden wird, ist noch nicht klar. Denn die Gemeinde hat neben den bekannt gewordenen Interessenten Remo Stoffel und Peter Zumthor noch mindestens zwei weitere Interessenten, wie Gemeindepräsidentin Margrit Walker-Tönz sagte. Diese gelte es nun zu prüfen, um für die Gemeindes das Beste zu machen. Klar ist: das Angebot des Financiers Remo Stoffel gilt bis zum 11. März nächsten Jahres.
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H. Wach, Luzern
)
(sfpluto1
Verfasst am: 11.11.2011 22:17
Die Diktatur der Stararchitekten wird zunehmend unerträglich
Man wird den Eindruck nicht los, dass hinter dem... mehr
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