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EU verschlampt Milliarden

Donnerstag, 10. November 2011, 18:01 Uhr

Jedes Jahr führen fehlerhafte Zahlungen zu Milliardenverlusten im EU-Haushalt. Im Jahr 2010 fehlten 4,5 Milliarden Euro. Schwachstellen sind die Regionalförderung sowie Management- und Kontrollprobleme.

Bild Ein Papierschiff aus Euro-Noten auf Wasser schwimmen. (colourbox / symbolbild)
EU macht Riesenverlust: Fast 5 Milliarden Euro gingen 2010 den Bach runter. colourbox / symbolbild

Im vergangenen Jahr waren 3,7 Prozent der Zahlungen fehlerhaft. Dies hält der Europäische Rechnungshof in seinem Jahresbericht fest. Dies sei deutlich mehr als 2009. Damals lag die Gesamtfehlerquote noch bei 3,3 Prozent. Die Kontrolle der Ausgaben sei «nur bedingt wirksam», kritisieren die Experten.

Schwachstellen gab es vor allem in der Regionalförderung (Kohäsionspolitik). Dabei werden EU-Gelder an besonders arme Mitgliedsländer zum Beispiel für Strassenbau und Umweltschutz gezahlt.

Laut Jahresbericht sind grösstenteils die EU-Mitgliedstaaten für die Fehler verantwortlich. In Bulgarien, Rumänien und Portugal gab es vor allem im Agrarbereich gravierende Probleme mit Management und Kontrolle. Spanien und Italien bekundeten Mühe bei der Regionalpolitik.

In Bereichen, in denen die EU-Kommission selbst die Mittel verwaltet, waren die Zahlungen nahezu korrekt.

(sda/zinv)

Kommentare aktiv...

J. Raguth

Verfasst am: 11.11.2011 9:37

mit

diesen grünen und linken politiker in brüssel... mehr

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A. S., Swiss
(mycky Mann)
Verfasst am: 10.11.2011 23:23

Ha ha meistens

sieht man nur die Spitze eines Eisberges. Und das... [1]  mehr

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P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 10.11.2011 20:06

EU verschlampt Milliarden

Wer hat der hat, aber größtenteils nötig.

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