Krise im Euro-Land
«In Athen liegen die Steine bereits auf der Strasse»
In Athen steht das öffentliche Leben still, die Streiks gehen weiter. Gemäss SF-Korrespondent Philipp Zahn ist mit weiteren massiven Ausschreitungen zu rechnen.
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«Nach den Krawallen vom Mittwoch wird das Ausmass der Schäden rund um den Syntagma-Platz deutlich», sagt SF-Korrespondent Philipp Zahn im Gespräch «tagesschau.sf.tv».
«Angst vor den Chaoten»
Vielerorts seien Fenster eingeschlagen und Bushaltestellen zerstört worden, überall lägen Steine und Scherben auf den Strassen. Putzkolonnen hätten in der Nacht versucht, die Strassen zu putzen, so der Korrespondent weiter. «Dies ist jedoch nicht gelungen und so liegen die Steine immer noch auf den Strassen. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Chaoten, die man fürchtet», sagt Zahn.
Die Angst ist berechtigt, denn bereits jetzt ziehen wieder zahlreiche Protestzüge in Richtung Syntagma-Platz in Athen. «Die Polizei ist erneut mit einem Grossaufgebot vor Ort. Sie geht von weiteren Ausschreitungen aus», so Zahn weiter.
Gewaltsame Proteste
Während sich draussen die Menschen zum Protest versammeln, hat im Parlament die zweite Debatte zur Verabschiedung des Sparpakets angefangen. «Auch wenn die Regierung die Sparmassnahmen im Parlament wohl mit knapper Mehrheit durchbringt: Papandreou und seine Regierung stehen mit dem Rücken zur Wand», so die Feststellung des SF-Korrespondenten. Papandreou werde von der Opposition angefeindet hinzu komme der Druck von der Strasse. Die Regierung sei geschwächt. «Es stellt sich die Frage, wie lange die Regierung Papandreou noch durchhält», so die Analyse von Zahn.
In einem ersten Votum hatten die Abgeordneten bereits am Mittwochabend grünes Licht für die umstrittenen Massnahmen gegeben. 154 Mitglieder des Parlaments stimmten für den Entwurf, 141 dagegen.
Vor der Abstimmung waren die Proteste gegen das Sparprogramm der Regierung eskaliert. Demonstranten bewarfen Polizisten mit Steinen und Brandsätzen. Die Beamten gingen mit Tränengas gegen die Demonstrierenden vor.
Die neuen Sparpläne sind auch unter den regierenden Sozialisten umstritten. Sie sind allerdings Voraussetzung für weitere internationale Kredite. Ohne die kann der Staat möglicherweise schon im November keine Gehälter und Pensionen mehr auszahlen.
(sf/sda/buet/muei)
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U. Keller, Klaeng
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(sailer
Verfasst am: 20.10.2011 14:13
Es musste so kommen
Die EU wusste um die getürkten Bilanzen der... mehr
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H. Haller, Kölliken
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(kitwa
Verfasst am: 20.10.2011 12:34
Ich frage mich nur, warum...
die EU in Brüssel diese Probleme nicht schon vor... mehr
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K. Anders, Zürich
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(K.Anders
Verfasst am: 20.10.2011 10:21
Die griechische Finanzkrise ist
in Tat und Wahrheit die Krise eines ganzen Volkes... [1] mehr
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