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NASA-Satellit könnte auf die Erde stürzen

Freitag, 16. September 2011, 18:10 Uhr

Die US-Raumfahrtbehörde NASA starrt gebannt auf ihren ausrangierten Forschungssatelliten UARS. Ende September soll das riesige Stück Weltraumschrott in die Erdatmosphäre stürzen -und dabei nicht komplett verglühen. Doch das Risiko für Menschen sei «extrem» gering.

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Bild UARS-Skizze.
Der Forschungssatellit wurde 1991 losgeschickt. nasa

Die NASA geht davon aus, dass der defekte Satellit UARS (Upper Atmosphere Research Satellite) in den Tagen um den 24. September in die Erdatmosphäre eintritt, wie sie mitteilte. Dabei werde das mehr als sechs Tonnen schwere Stück Weltraummüll zwar auseinanderbrechen, aber nicht alle Teile würden in der Atmosphäre verglühen.
 
Russische Medien spekulieren, dass die Hauptstadt Moskau in der «Risikozone» liegen könnte, in der der Satellit von der Grösse eines Schulbusses heruntergehen wird. Gemäss der NASA ist es jedoch noch zu früh, um vorhersagen zu können, wo und wann UARS abstürzt.
 
Geringes Risiko für Menschen

Das Risiko, dass dabei Menschen verletzt werden, sei «extrem gering». Seit Beginn der Raumfahrt in den 1950er Jahren habe es keine Schäden gegeben, wenn Müll aus dem Orbit auf die Erde gefallen sei.
 
Der Forschungssatellit wurde 1991 mit der Mission losgeschickt, die Ozonschicht und die Erdatmosphäre zu untersuchen. Die Messungen endeten im Jahr 2005. Seitdem ist der Satellit ausser Betrieb.
 
Die NASA beobachtet ihn nach eigener Aussage genauestens und berichtet auf ihrer Webseite stets über neueste Erkenntnisse. Wer ein Teil finde, das von dem Satelliten stammen könnte, solle es nicht anfassen, sondern die Polizei benachrichtigen, warnte die Behörde.

(sda/koua)

Kommentare aktiv...

T. Käppeli, Guatemala Ciudad
(thkaepp Mann)
Verfasst am: 22.9.2011 21:40

Kühles NASA Kalkül von Restrisiken, was da von oben kommt

Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch,... mehr

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K. Müller, Zürich
(gengafan Mann)
Verfasst am: 16.9.2011 21:23

Extrem gering?

Etwa so gering wie die Gefahr eines... mehr

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R. Reinhard, Basel
(Penner Mann)
Verfasst am: 16.9.2011 18:41

Hilfe.

Da starrt die NASA gebannt auf ihren... [1]  mehr

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