International
Heftiger Monsun-Regen in Pakistan
Bei den Überschwemmungen in Pakistan sind fast 5,3 Millionen Menschen betroffen, fast 300 sind schon ums Leben gekommen. Bereits im vergangenen Jahr waren weite Teile der pakistanischen Provinz Sindh von einer Jahrhundertflut überspült worden.
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In der pakistanischen Provinz Sindh regnet es seit zwei Wochen ununterbrochen. Soldaten und zivile Helfer haben zentausende Menschen aus den Hochwassergebieten in Sicherheit gebracht. Laut Armee seien rund tausend Soldaten in der Katastrophenregion eingesetzt. Präsident Asif Ali Zardari rief seine Mitbürger dazu auf, gemeinsam dafür zu beten, dass die Katastrophe ein Ende nehme.
Tag für Tag schlimmer
Knapp 1,2 Millionen Häuser wurden teilweise oder ganz zerstört, grosse Flächen Ackerland überflutet. Der Regen behindert das öffentliche Leben in Karachi, der Hauptstadt von Sindh und Wirtschaftsmetropole Pakistans. In vielen Strassen steht das Wasser mehr als einen Meter hoch. Fahrzeuge bleiben stehen und Geschäfte geschlossen.
Die internationale Hilfsorganisation «Oxfam» rief die Staatengemeinschaft dazu auf, den Flutopfern zu helfen. Die Krise multipliziere sich mit jedem Tag.
Die eine Katastrophe nach der anderen
Viele der Betroffenen Menschen litten noch unter den Folgen der Fluten im vergangenen Jahr. Damals waren bereits weite Teile Sindhs von der Jahrhundertflut überspült worden. 2000 Menschen kamen ums Leben.
Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen bei Unwettern und Überschwemmungen. Der Monsun beginnt in Südasien in der Regel Anfang Juni und dauert bis Ende September. Allein in Indien kosteten die Fluten in der diesjährigen Regenzeit mehr als 800 Menschen das Leben.
(sda/kanj)
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M. Flückiger
Verfasst am: 14.9.2011 23:13
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