Schweiz
USA stellen neues Ultimatum im Steuerstreit
Nachdem die Credit Suisse (CS) diese Woche auf eine Mahnung der USA reagiert und statistisches Datenmaterial übergeben hat, sind nun auch mehrere Privatbanken in Zugzwang geraten. Die US-Steuerbehörde stellte offenbar ein zweites Ultimatum. Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf wollte sich im Gespräch mit der «Tagesschau» dazu nicht konkret äussern.
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Bisher wurden die betroffenen Schweizer Banken «nur» aufgefordert, Vorabinformationen – so genannte «Preliminary Requests» – an die USA zu liefern. Dieses statistische Datenmaterial beinhaltet keine konkreten Kundendaten. Sie geben Informationen über Anzahl der US-Kunden und das Volumen der verwalteten Gelder.
Bundesrat wusste Bescheid
Diese Angaben lieferten nach der CS auch die neun Privatbanken. Damit wollten die Amerikaner bis Freitag erfahren, in welcher Grössenordnung die US-Geschäfte der jeweiligen Banken ausfallen.
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf erklärte gegenüber der «Tagesschau», der Bundesrat sei über das Vorgehen der CS informiert gewesen. Zudem betonte sie, es habe sich nicht um Personendaten gehandelt. Der Austausch solcher Informationen sei unter Banken üblich.
Schweiz wartet auf Amtshilfegesuch
Beim nun zweiten Ultimatum – laut einem Bericht des «Tages-Anzeigers» der 23. September – handelt es sich um ein «Full Request». Das heisst, dass den Banken nur noch die Überlieferung sensibler Kundendaten bleibt.
Die Finanzministerin wollte dieses Ultimatum weder dementieren noch bestätigen. Sie meinte, es liege nun an den USA, allfällige Amtshilfegesuche zu stellen, falls sie dies aufgrund der statistischen Daten der CS für nötig erachten.
Die Schweiz habe Verhandlungen mit den USA wieder aufgenommen. Amtshilfegesuche müssten im Rahmen des laufenden Doppelbesteuerungsabkommens gestellt werden, so Widmer-Schlumpf. Der Bundesrat sei vorbereitet, ein allfälliges Amtshilfegesuchs «sehr beförderlich zu erledigen».
Vorgehen den Banken überlassen
Gemäss dem «Tages-Anzeiger» Bericht soll Staatssekretär Michael Ambühl, der Chefunterhändler für den Bundesrat in Finanzfragen, angesichts dieser vollendeten Tatsachen «jeglichen Widerstand aufgegeben» haben.
Auch der Bundesrat scheint nicht mehr eingreifen zu wollen. Er soll entschieden haben, es den Banken zu überlassen, auf das US-Ultimatum «teilweise einzutreten». Die Aushändigung von Kundendaten scheint sich also zu verselbständigen.
Banken im Visier der US-Steuerbehörde
| Credit Suisse |
| Bank Wegelin |
| Julius Bär |
| Basler Kantonalbank |
| HSBC |
| Neue Zürcher Bank |
| Lichtensteinische Landesbank |
| Bank Leumi |
| Bank Hapoalim |
| Mizrahi Bank |
Quelle: Staatssekretariat für Finanzfragen
(sf/fref)
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M. Covolo, St.Gallen
)
(M.Covolo
Verfasst am: 13.9.2011 9:01
Sie bezichtigen UNS wegen Steuerbetrug aber..
...selber haben einige der Staaten (Kantone) auch... mehr
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E. Hasler, Zürich
)
(anti-demagogie
Verfasst am: 11.9.2011 9:14
Die USA werden den Rechtsstaat Schweiz respektieren
Was es nun braucht, ist Augenmass,... [1] mehr
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U. Keller, Klaeng
)
(sailer
Verfasst am: 11.9.2011 8:57
na schau mal an
warum hat das BR EWS bei der UBS nicht auch so... mehr
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