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Wegen starkem Franken: Pavatex streicht Stellen

Mittwoch, 7. September 2011, 17:07 Uhr

Der Spanplatten-Hersteller Pavatex streicht wegen dem starken Franken 10 Stellen und senkt bei den verbleibenden Mitarbeitern die Löhne. Grund sei der starke Franken, denn der Betrieb hat eine gute Auftragslage und die Nachfrage nach Pavatex-Produkten steigt.

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Laut eigenen Angaben hat die Pavatex versucht, die Auswirkung en des starken Frankens abzuschwächen. Die Beschaffung wurde deshalb in den Euro-Raum verlagert. Die Massnahme alleine reiche derzeit aber nicht mehr aus, erklärt der Konzern.

Bild Fertige Wärmedämmplatten und aufgestapelte Holzschwartenlagern auf dem Firmengelände der Pavatex in Cham. (keystone)
Stellenabbau trotz guter Auftragslage: Die Pavatex wirtschaftet vor allem im Euro-Raum. keystone

Pavatex – mit insgesamt 200 Mitarbeitern – will nun seine 160 Arbeitsplätze in der Schweiz um etwa 10 reduzieren. Etwa die Hälfte davon soll durch Entlassungen abgebaut werden, so Geschäftsführer Martin Brettenthaler.

Weniger Lohn für Angestellte und Geschäftsleitung

Gleichzeitig senkt der Konzern bei den verbleibenden Angestellten die Löhne um durchschnittlich 6 Prozent. Die Mitarbeiter in den Werken Freiburg und Cham (ZG) sollen 4 Prozent weniger Lohn erhalten. Die Saläre des Geschäftsführers und des Verwaltungsrats werden um 10 Prozent gestutzt.

Die Pavatex will aber auch bei den Zulieferern aus dem Ausland stärker darauf achten, dass diese ihre Währungsgewinne weitergeben.

Pavatex steigerte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 15 Prozent auf 79,7 Millionen Euro. Rund 70 Prozent davon erwirtschaftet das Unternehmen nach eigenen Angaben im Euro-Raum.

(sda/schubeca)

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