Vermischtes
Grosse Giftwolke nach Chemieunglück in Russland
In der russischen Industriestadt Tscheljabinsk am Ural hat sich ein Chemieunfall mit giftigem Brom ereignet. Eine riesige Wolke aus beissenden Bromdämpfen breitete sich über einem Zugwaggon aus, der die Chemie transportierte. Mehr als 100 Menschen klagten wegen Übelkeit.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Fernsehsender «Russia Today» zeigt die ersten Bilder des Unglücks.
Die Ärzte sind im Dauereinsatz. Mehr als 30 Menschen liessen sich wegen Vergiftungserscheinungen behandeln. Acht Menschen mussten ins Spital, wie die örtlichen Behörden und das russische Katastrophenschutzministerium mitteilten.
Chefarzt spricht von Notfallsituation
Das Brom befand sich demnach in flüssiger Form in Glasbehältern mit je fünf Litern in dem Güterwaggon. Von den insgesamt mehr als 2000 Gläsern zerbarsten nach Schätzungen acht bis zehn.
Brom
Brom ist ein chemisches Element und gehört zu den Halogenen. Es kann beim Menschen zu Organschäden sowie Schädigungen des Nervensystems führen.
Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko sprach nach Angaben der Agentur Interfax von einer Notfallsituation.
Gereizte Augen und Schleimhäute
Viele Menschen hätten sich mit Atembeschwerden, Reizungen der Augen und Schleimhäute an Notfalldienste gewandt, sagte ein Mitarbeiter des Zivilschutzes.
Kindergärten seien evakuiert worden. Zum offiziellen Schulanfang mussten Feiern im Freien abgesagt werden, hiess es. Das Brom sollte nach offiziellen Angaben an einen chemischen Betrieb in die sibirische Altai-Region geliefert werden. Vermutlich zerbarsten die Glasbehälter bei Rangierarbeiten wegen unsachgemässer Lagerung.
Die Behörden warnen vor Panikmache. Sie versichern, der Waggon sei inzwischen ausserhalb der Stadt und die Situation unter Kontrolle.
(sda/buev)
Meldungen im Tagesverlauf
- Schweizer Kunst bei Sotheby‘s
- Kamerunischer Stürmer für Sion
- Erdbeben in Norditalien: Opferzahl steigt
- Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
- Spion-Trojaner im Mail-Anhang
- Ringier stellt PresseTV ein – mehrere Entlassungen
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Venustransit am 6. Juni 2012
- Computer-Virus Flame – neue Dimension im Cyberkrieg
- Frühstart
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Im Glück: Donghua Li zeigt erstmals sein Baby
- Hitzfeld: «Nochmals an die Leistungsgrenze gehen»
- Annan pocht in Syrien auf «mutige Schritte»
- Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
- Andrei Arschawin: Heimkehr als Erfolgsrezept?


Erdbeben in Norditalien: Opferzahl steigt
Computer-Virus Flame – neue Dimension im Cyberkrieg
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
Schweizer Kunst bei Sotheby‘s
Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
Ringier stellt PresseTV ein – mehrere Entlassungen
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
SP könnte Steuerabkommen kippen













