Schweiz
Keine Initiative gegen Rauchverbot
Die Interessengemeinschaft Freie Schweizer Wirte hat für ihre Volksinitiative «Für ein liberales Rauchergesetz» nicht genügend Unterschriften sammeln können. Mit der Initiative wollte die Gruppierung alle gesetzlichen Rauchverbote aufheben.
- 30.06.10: Mobilmachung der Raucher auf breiter Front
- 31.05.10: Hallenstadion: Fumoir für über 500'000 Fr.?
- 18.05.10: Lungenliga will Rauchern mit Initiative Schlupflöcher schliessen
- 27.04.10: Rauchverbot: Qualmer können aufatmen
- 30.03.10: Nächste Runde im Kampf gegen Raucher
- 20.01.10: Kreative Beizer reagieren auf Rauchverbot
- 29.05.11: Graubünden: Weniger Herzinfarkte nach Rauchverbot
- 22.10.10: Keine Umsatzeinbussen im Tessin ― trotz Rauchverbot
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Auf ihrer Website teilten Sie mit, dass sie statt den benötigten 100‘000 Unterschriften nur rund 80‘000 beisammen haben. Die Sammelfrist läuft am 28. August ab.
Die Interessengemeinschaft kritisiert, dass der Schweizer Wirteverband GastroSuisse ihr Anliegen nicht unterstützt habe. «Bereits ein Versand des Unterschriftsbogens an alle GastroSuisse-Mitglieder hätte gereicht».
Zur Abstimmung gelangen wird hingegen die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» der Lungenliga Schweiz. Die Initiative will eine schweizweite einheitliche Lösung, die strenger ist als das Bundesgesetz. So sollen bediente Fumoirs in Restaurants verboten werden. Die Initiative war mit rund 116‘000 gültigen Unterschriften zustande gekommen.
(sda/werj)
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