Energiepolitik
AKW-Gegner wollen mitreden
Atomgegner aus den AKW-Standortkantonen Bern, Aargau und Solothurn haben in einem Brief an Energieministerin Doris Leuthard mehr Mitbestimmung bei der Aufsichtsbehörde Ensi und den EU-Stresstests gefordert. Sie verlangen zudem öffentliche Anhörungen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Alle Untersuchungen der Betreiber und Begutachtungen des Ensi müssten uneingeschränkt öffentlich zugänglich sein, fordern dreizehn Organisationen, darunter die drei Kantonalparteien von SP und Grünen.
Öffentliche Vernehmlassung
Neben den Untersuchungen müssten auch alle Akten zu Nachrüstungen offen gelegt werden, heisst es in einer Mitteilung. Wo es erforderlich sei, müssten Bewilligungsverfahren angeordnet werden. So seien im AKW Mühleberg Nachrüstungen angekündigt, aber nicht offengelegt worden.
Die Atomgegner fordern zudem, dass das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) alle Verfügungen und Zwischenverfügungen in eine öffentliche Vernehmlassung schickt. Im offenen Brief werden von Leuthard öffentliche Hearings verlangt.
Öffentliche Hearings seien in konfliktgewohnten Ländern wie den USA oder Deutschland erprobt. Ihre Forderungen begründen die dreizehn Organisationen mit einem «wachsenden Misstrauen» gegenüber dem Ensi.
(sda/muei)
Meldungen im Tagesverlauf
- Schweizer Kunst bei Sotheby‘s
- Kamerunischer Stürmer für Sion
- Erdbeben in Norditalien: Opferzahl steigt
- Steuerabkommen dürften im Parlament durchkommen
- Spion-Trojaner im Mail-Anhang
- Ringier stellt PresseTV ein – mehrere Entlassungen
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Venustransit am 6. Juni 2012
- Computer-Virus Flame – neue Dimension im Cyberkrieg
- Frühstart
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Im Glück: Donghua Li zeigt erstmals sein Baby
- Hitzfeld: «Nochmals an die Leistungsgrenze gehen»
- Annan pocht in Syrien auf «mutige Schritte»
- Vier Kandidaten wollen oberster Bauer werden
- Andrei Arschawin: Heimkehr als Erfolgsrezept?




























Kommentar verfassen
Um einen Leser-Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich
hier kostenlos anmelden.