Schweiz
Berner Drittklässler beginnen mit Frühfranzösisch
Das neue Schuljahr, das am kommenden Montag in manchen Kantonen beginnt, bringt der bernischen und solothurnischen Volksschule eine gewichtige Änderung: Neu beginnt im Kanton Bern der Französisch-Unterricht schon in der 3. statt in der 5. Klasse. In Solothurn werden die Schüler des siebten Schuljahres neu in drei Anforderungsniveaus auf ihre schulische oder berufliche Laufbahn vorbereitet.
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Knapp 8000 Drittklässler im deutschsprachigen Kantonsteil werden nach den Sommerferien erste Französisch-Kenntnisse sammeln. Vorgesehen sind drei Lektionen pro Woche. Rund 600 Lehrerinnen und Lehrer haben sich mit Weiterbildungskursen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.
Zusätzlich haben viele freiwillig Sprachkurse besucht, Sprachdiplome und Sprachaufenthalte gemacht. «Ich bin beeindruckt vom grossen Einsatz, den die Lehrkräfte leisten», sagte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver.
Sechs Kantone setzen auf Frühfranzösisch
Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren fällte 2004 den Entscheid, den Fremdsprachenunterricht in der Volksschule überall in der Schweiz vorzuverlegen. Die Kenntnis von Fremdsprachen habe in der modernen westlichen Gesellschaft eine immer grössere Bedeutung, hiess es zur Begründung.
Während gewisse Kantone auf Frühenglisch setzen, entschieden sich die sechs sogenannten Passepartout-Kantone Bern, Freiburg, Wallis, Solothurn und die beiden Basel für Frühfranzösisch, wobei in Deutschfreiburg und dem Oberwallis schon lange ab der 3. Klasse Französisch unterrichtet wird.
Frühfranzösisch im Kanton Bern bedeutet für die Schülerinnen und Schüler ein neues Lehrmittel – «Mille feuilles» statt «Bonne Chance». Auch erhöht sich in den 3. Klassen die Lektionenzahl von bisher 27 auf 29 pro Woche.
Neues Sekundarschule-Modell in Solothurn
Im Kanton Solothurn besuchen neu rund 33 Prozent der 2150 Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe I mit Anforderungsniveau «Basis» und 41 Prozent die Stufe mit Niveau «erweiterte Anforderungen», wie das solothurnische Departement für Bildung und Kultur mitteilte. Die Schuldauer beträgt je drei Jahre.
Zwei Jahre dauert die Sek P, die von 26 Prozent der Schüler besucht wird. An acht Schulstandorten sollen die Jugendlichen gezielt auf die anschliessenden gymnasialen Maturitätsschulen vorbereitet werden.
Das neue Aufnahmeverfahren in die Sekundarstufe I habe sich bewährt, hält das Departement fest. Dies belege die markant tiefere Anzahl von Beschwerden gegen die Zuteilung. Die Durchlässigkeit sei gewährt.
Zertifikat zum Schulabschluss
Denn ein Wechsel in das nächsthöhere Niveau sei auf Empfehlung der Klassenlehrpersonen möglich. Der Übertritt erfolge in der Regel zum Beginn eines neuen Schuljahres und mit der Wiederholung eines Schuljahres.
Neu gestaltet wurde im Kanton Solothurn auch das 9. Schuljahr. Die Schüler können zwischen den Profilen «Dienstleistung/Soziales» und «Technik/Handwerk» wählen.
Zu dieser Berufsvorbereitung gehören unter anderem berufsbezogene Projektwochen und die gezielte Förderung in selbständigem Arbeiten. Diese Schüler beenden ihre Sekundarschulzeit mit einem aussagekräftigen Abschlusszertifikat.
(sda/weis)
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R. Meier, Gwatt (Thun)
)
(meierschweiz
Verfasst am: 11.8.2011 22:43
Bern ist nicht Zürich
weil: Bern ist die Hauptstadt der Schweiz (und... mehr
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L. Kunz, Sallneck
)
(xylol
Verfasst am: 11.8.2011 17:55
und warum nicht Englisch UND Französisch
bereits ab der 1. Klasse Primarschule, oder gar... [1] mehr
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T. mueller, zürich
)
(chp00112
Verfasst am: 11.8.2011 16:32
es ist eine
einzige katastrophe was sich hier der kanton bern... [2] mehr
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