Vermischtes
Walfang-Streit: USA drohen Island
Die USA haben den Walfang in Island verurteilt und erwägen Handelssanktionen gegen den europäischen Inselstaat. Das Land missachte das Fangverbot der Internationalen Walfangkommission (IWF), sagte US-Handelsminister Gary Locke laut einer in Washington verbreiteten Mitteilung.
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«Der Export von Finnwalfleisch bedroht eine gefährdete Art und unterläuft weltweite Bemühungen, Wale zu beschützen», betonte Locke. Er empfahl US-Präsident Barack Obama, binnen sechs Monaten auch diplomatische Massnahmen zu prüfen.
Umweltschützer begrüssen US-Vorstoss
Grundlage für die angedrohten Restriktionen ist ein Artikel («Pelly-Amendment») im Gesetz zum Schutz von US-Fischereiflotten. Er berechtigt die Regierung nach Auskunft Lockes, die Einfuhr isländischer Produkte zu verbieten. Obama hat 60 Tage Zeit, um über solche Sanktionen zu entscheiden.
Die Vereinigten Staaten gehören neben der EU zu dem wichtigsten Absatzmarkt für die Fischerei-Industrie des Landes. Umweltschützer begrüssten den Vorstoss, der Island ihrer Meinung nach wahrscheinlich zum Umdenken anregen werde.
Island zeigte sich von dem Schritt überrascht. Der Walfang sei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ohne Zweifel unschädlich. So würden von geschätzten 70'000 Minkwalen jährlich 216 gefangen und 154 Finnwale von 20'000.
«Islands Walfang ist völlig legal und der Handel mit Walprodukten erfolgt gemäss internationalen Bestimmungen», sagte der isländische Fischereiminister Jón Bjarnason laut einer Mitteilung.
(sda/dpa/halp)
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H. Klein, Bern
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Verfasst am: 21.7.2011 14:56
Biologische Lösung des Problems Walfang
Da die Wale am Ende der Nahrungskette (im Meer)... mehr
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P. D., Esslingen am Neckar
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(Peterle
Verfasst am: 21.7.2011 8:04
Walfang in Island verurteilt
Das ist doch Pippifax im Vergleich zu Japans... mehr
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