Inhalt

Ungarn verabschiedet «Hamburger-Steuer»

Dienstag, 12. Juli 2011, 5:28 Uhr

Zuviel Zucker, Salz, Koffein oder Kohlenhydrate? Diese sündigen Lebensmittel werden in Ungarn künftig mit einer sogenannten «Hamburger-Steuer» belegt. Mit grosser Mehrheit hat das Parlament in Budapest eine Steuererhöhung für «ungesunde» Lebensmittel verabschiedet.

Bild Hamburger
Er könnte künftig teurer werden: Der Hamburger als Symbol «ungesunder» Lebensmittel. colourbox

Ab September müssen Konsumenten dann für beispielsweise einen Liter Cola fünf Forint (zwei Rappen) mehr zahlen, 250 Forint (1,13 Franken) für einen Liter sogenannter Energy-Drinks. Bei Kuchen und Biskuits schlägt die Steuer mit 100 bis 200 Forint (0,45 bis 0,9 Franken) zu Buche.

Steuer füllt die Staatskasse

«Studien haben gezeigt, dass in den vergangenen Jahren es in Ungarn einen Anstieg von Gesundheitsbeschwerden gab, die mit dem übermässigen Konsum von Fett und Salz zusammenhängen», sagte Wirtschaftsminister Gyorgy Matolcsy.

Die neue Steuer soll aber nicht nur die Konsumenten von ungesunden Lebensmitteln abhalten, sondern auch die Staatskassen füllen.

(sda/buev)

Kommentare aktiv...

A. Huber, Bad Zurzach
(Mabuse Mann)
Verfasst am: 12.7.2011 17:35

Schon wieder eine neue Steuer?

Schuld ist nicht der ungesunde Frass, sondern die... mehr

Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 12.7.2011 7:38

«Hamburger-Steuer»

Das sollten unsere "Regierung" auch... [1]  mehr

Zustimmen — 23 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 21 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.