Schweiz
Historische Häuser: Vom Schandfleck zur touristischen Attraktion
Dieses Wochenende fangen in einigen Kantonen die Sommerferien an. Viele zieht es bei dem tiefen Eurokurs ins Ausland, dennoch können auch Schweizer Angebote überzeugen. Historische Ferienhäuser verzeichnen einen regen Zulauf.
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In abgelegenen Regionen stehen historische, denkmalgeschützte Häuser oftmals über Jahrzehnte leer und zerfallen langsam. Meist findet sich kein Investor, der bereit ist, über eine Million für die Renovation zu bezahlen. Der Umbau ist zudem mit vielen Auflagen verbunden.
Renovierte Ferienwohnungen ausgebucht
Die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» will Abhilfe schaffen. Sie wurde 2005 gegründet und hat seitdem bereits über zehn historische Bauten zu Ferienwohnungen umgebaut.
Ein erfolgreiches Projekt der Stiftung sind die Fischerhäuser im thurgauischen Romanshorn. Die 300-jährigen Häuser standen über 30 Jahre leer und wurden im Dorf sogar als Schandfleck bezeichnet. Seit sie zu Ferienwohnungen umgebaut wurden, sind die Häuser die touristische Attraktion im Ort. Sie sind bereits vor der Eröffnung für acht Wochen ausgebucht.
Erfunden haben den Trend zu historischen Ferienhäuser aber nicht die Schweizer sondern die Engländer. Dort kann man sogar Gutshöfe und Schlösser mieten.
(sf/engh/stus)
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