Schweiz
EVP strebt Fraktionsstärke an – breite Palette an Wahlthemen
Die Evangelische Volkspartei will bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst Fraktionsstärke erreichen. Neben den zwei Bisherigen aus den Kantonen Bern und Zürich erhofft sich die EVP Sitzgewinne im Baselbiet und in den Kantonen Aargau und Thurgau.
In diesen Kantonen gebe es aufgrund günstiger Listenverbindungen durchaus Chancen auf ein Mandat, teilte die EVP anlässlich ihres Wahlkampauftaktes in Bern mit.
Ihre beiden bisherigen Nationalrätinnen Maja Ingold (ZH) und Marianne Streiff-Feller (BE)kandidieren ausserdem für den Ständerat.
Im Kanton Basel-Landschaft spannt die Partei mit der BDP, der CVP und der glp zusammen, im Thurgau geht sie eine Listenverbindung mit der BDP, der EDU und der glp ein. Insgesamt tritt die EVP in 14 Kantonen auf 19 Listen mit rund 260 Kandidierenden an und hofft auf fünf Mandate im Nationalrat, um eine eigene Fraktion zu bilden.
Das Wahlbudget der EVP Schweiz beträgt rund 250'000 Franken.
Mit sechs Wahlkampfforderungen deckt die EVP eine breite Palette an Themen ab, um möglichst viele Wählerinnen und Wähler zu gewinnen. So wirbt die Mittepartei mit den Forderungen: Religionsfreiheit für alle, Weg mit der Ehestrafe, Wir dulden keine Schulden, Prämienwachstum stoppen, Energieverbrauch verringern und Armut weltweit halbieren.
«Das Thema Religion hat eine grosse Relevanz», sagte die Aargauer Grossrätin Liliane Studer vor den Medien in Bern. Jeder Mensch müsse frei sein, seine Religion zu wählen und zwar sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. «Die EVP setzt klar voraus, dass das christliche Gut nicht torpediert werden darf.»
In der Familienpolitik will sich die Partei unter anderem mit der Abschaffung der Ehestrafe bei den Steuern profilieren. Sie will ein Familiensplitting bei den Steuern und bei der AHV den Grundsatz «eine Person, eine Rente» einführen. Um die AHV zu stärken, setzt sie auf die Erbschaftssteuer-Initiative zugunsten der AHV, die die EVP zusammen mit der SP und den Grünen erarbeitet.
EVP Schneller Atomausstieg
Ausserdem soll der Staat zuerst Schulden abbauen, bevor er Steuern senkt und so der verschuldeten Jugend ein Vorbild sein. Im Gesundheitswesen befürwortet die EVP die öffentliche Krankenkasse, die Zulassung von Parallelimporten und Managed-Care-Modelle bei der Gesundheitsversorgung, um das Wachstum bei den Krankenkassenprämien zu stoppen.
Weiter will die Partei einen schnelleren Atomausstieg als dies der Bundesrat vorsieht, und fordert deshalb die Konkretisierung des Ausstiegsbeschlusses. Mittels einer ökologischen Steuerreform sollen ausserdem die Lohnnebenkosten schrittweise mit Abgaben auf dem Energieverbrauch ersetzt werden.
Und schliesslich will die EVP die Armut auf der Welt halbieren. Der Beitrag der Schweiz soll die Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent des BIP sein. zusammen mit der SP und den Grünen erarbeitet.
(sda/werj/hurg)
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U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 27.6.2011 21:42
Warum braucht es die EVP überhaupt?
Diese Partei politisiert genau so am Bürger... mehr
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H. Bernoulli, Zürich
)
(hbernoulli
Verfasst am: 27.6.2011 21:21
Die EVP ist eine Partei, welche
ausgewogen politisiert und viel mehr das... mehr
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H. Hacker, Alpnach
)
(hackerherbert
Verfasst am: 27.6.2011 21:12
EVP, ein klare Strategie als
als Wasserträgerin der Linken.
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