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Der Bär ist zurück in Graubünden

Donnerstag, 23. Juni 2011, 18:31 Uhr

Im Kanton Graubünden ist wieder ein Bär aufgetaucht. Ein Jäger beobachtete den Braunbären am Mittwochabend in der Nähe von Susch im Unterengadin. Woher der Zuwanderer kommt, ist noch nicht geklärt.

Das Tier riss und verletzte mehrere Schafe auf einer Alpweide im Unterengadin, wie der Kanton Graubünden gegenüber «Schweiz aktuell» bestätigte. 

Jäger René Christoffel hat das Tier mit eigenen Augen gesehen. «Wir haben dort oben eine Hütte und wollten schauen, ob es Hirsche hat. Auf einmal haben wir einen braunen Knäuel beobachtet. Es war ein Bär!» erzählt er. Und weiter: «Ich gab meinem Vater den Feldstecher, weil er mir nicht glaubte. Schliesslich sah auch er, dass es wirklich ein Bär ist.»

Die Identität des Tieres steht noch nicht fest, Untersuchungen sind aber im Gang. Die Wildhut konnte bisher keine Bärenspuren ausmachen. Bauern und Bienenzüchter wurden über die Beobachtung informiert.

Bären-Besuch letztmals vor einem Jahr 

Zwei Bärensichtungen in der Nähe der Schweizer Grenze vor einigen Wochen lassen laut Amtsangaben vermuten, dass es sich um einen Zuwanderer aus dem Südtirol (I) handelt. Der letzte Bärenbesuch in der Schweiz liegt ziemlich genau ein Jahr zurück.
 
Braunbär M2 streifte während einer Woche im Juni vergangenen Jahres durch das Münstertal und das Unterengadin, zog dann aber rasch wieder Richtung Südtirol weiter.
 
Einer wurde erschossen
 
M2 war der vierte Braunbär, der aufgrund der wachsenden Population der Raubtiere in Norditalien nach Graubünden einwanderte. Geblieben ist keiner.

Bild Der Bär JJ3, ausgestopft in einem Museum.
JJ3 war zum Risikobären erklärt worden – seine Hülle ist nun im Museum zu bewundern. keystone

 
Der erste Einwanderer ist nach wie vor verschollen, zwei Bären wanderten wieder in den Süden ab und ein Tier mit der Bezeichnung JJ3 wurde im April 2008 im Raum Thusis von der Wildhut erschossen. Er hatte sich auf der Nahrungssuche zu oft in Siedlungen herumgetrieben.
 
In den Regionen Münstertal und Unterengadin wurden in den letzten Jahren Massnahmen getroffen, um Konflikte mit einwandernden Bären zu minimieren. Unter anderem wurden bärensichere Abfalleimer aufgestellt und Bienenhäuschen mit Zäunen gesichert.

(sda/bers)

Kommentare aktiv...

T. Duran, New York
(Openyoureyes Mann)
Verfasst am: 24.6.2011 8:30

Wie lange?

Spätesten Ende Sommer wird der abgeknallt. Nur... mehr

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P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 24.6.2011 8:13

Der Bär ist zurück in Graubünden

Was ist eigentlich mit den Zwillingsbären aus... mehr

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J. Zihlmann, Salinas
(casasinnombre Mann)
Verfasst am: 23.6.2011 22:21

Es ist die alte Natur

Gebt den Tieren ( BAEREN ) eine Chance. Und nicht... mehr

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