Schweiz
Frauenstreiktag: «Unsere Arbeit ist mehr wert!»
«Achtung. Fertig. Frauen los!»: Unter diesem Motto erobern die Frauen heute am nationalen Frauenaktions- und Streiktag die Strassen. In mindestens 18 Kantonen fordern Frauen sowie Männer unter anderem mehr Gleichheit bei den Löhnen.
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In vielen Betrieben wird zwar nicht den ganzen Tag gestreikt, dafür gibt es Frauenfrühstücke, verlängerte Pausen oder gratis Schokolade mit der Aufschrift «Unsere Arbeit ist mehr wert!».
Dieser Slogan fasst die Forderungen des heutigen Aktionstages zusammen: Die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern müsse endlich umgesetzt werden, verlangen die über 50 Organisationen, die den Frauenstreiktag organisiert haben.
Tausende tragen Lila
Unter dem Motto «Farbe bekennen für die Gleichstellung» seien bereits vielerorts die Farben des 14. Junis – Fuchsia, Lila oder Violett – dominant, teilte die Gewerkschaft Unia mit. Tausende Beschäftigte tragen demnach den Aktionstags-Pin, T-Shirts oder ein Accessoire in den Farben des Tages.
Auch in den Bahnhöfen ist der Frauenaktionstag sichtbar. Die Verkehrspersonal-Gewerkschaft SEV verteilte Taschentücher und zeigte auf den E-Boards der SBB einen Kurzfilm zur Gleichstellung.
Landesweites Pfeifkonzert
Eine SEV-Delegation stattete den Chefs der SBB, BLS und RhB einen Besuch ab und überbrachte ihnen einen Katalog mit Forderungen zur Gleichstellung. So solle etwa die Frauenquote bei der SBB allgemein und besonders in der Führungsetage erhöht werden, schreibt die SEV.
Ein Höhepunkt des Tages war ein schweizweites Pfeifkonzert um 14.06 Uhr. Der «Anpfiff für faire Frauenlöhne und echte Gleichstellung» ist in zahlreichen Städten der Schweiz geplant.
Umzug in St. Gallen
Auch in St. Gallen zogen 150 Frauen und einige Männer mit Trillerpfeifen und Transparenten durch die Innenstadt. Darunter waren viele Angestellt des Detailhandels. Bei ihrer Ansprache erwähnte SP-Regierungsrätin Heidi Hanselmann auch die desolate Vorsorge von Landfrauen. «Bäuerinnen bekommen selten Lohn. Der Aufstand im Heustock ist überfällig.»
Gleichstellung müsse zum Normalfall werden, forderte Hanselmann. Dafür brauche es Chancengleichheit für Frauen im Beruf, mehr Betreuungsplätze, gleichen Lohn für Frauen und Männer und auch bessere Bedingungen für Männer in der Familie.
Vor genau 20 Jahren, am 14. Juni 1991, fand in der Schweiz schon einmal ein nationaler Frauenstreiktag statt. Damals beteiligten sich rund 100'000 Personen.
(sda/rucf/engf)
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T. Duran, New York
)
(Openyoureyes
Verfasst am: 15.6.2011 8:26
Die meisten Frauen kratz das doch gar nicht
Es sind wohl eher die vertreten, die mangels... [1] mehr
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P. hintermeister, romanshorn
)
(Ava
Verfasst am: 15.6.2011 8:23
Feminismus
hat uns Frauen riesigen Schaden angerichtet.... mehr
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M. Hauri, Hünibach
)
(M.Hauri
Verfasst am: 14.6.2011 23:22
Gleichstellung ist Quark
Mich stört, dass Gleichheit zwischen Mann und... [1] mehr
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