Vermischtes
Australien will gorpsende Kamele töten – zur Klimarettung
Mit dem Abschlachten gorpsender Kamele will Australien zur Klimarettung beitragen. Und gleichzeitig Geld verdienen. So soll nächste Woche im Parlament über einen Vorschlag diskutiert werden, der für die getöteten Paarhufer CO2-Zertifikate vorsieht.
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Der Vorschlag hat bereits Zuspruch von allen Parteien. «Die Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen», meinte der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus.
Die Idee stammt von Tim Moore, dessen Firma Northwest Carbon in Adelaide mit Verschmutzungszertifikaten handeln will. Ein getötetes Tier könnte nach Schätzungen 70 australische Dollar (rund 62 Franken) bringen.
Kamele als Klimasünder
Kamele gelten als Klimasünder, weil sie im Jahr 45 Tonnen Methan ausstossen - ein Gas, das 21 Mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.
In Australien leben nach Schätzungen mehr als 1,2 Millionen wilde Kamele. Sie gelten als «Pest», weil sie die karge Vegetation abfressen und die wenigen Wasserstellen leersaufen.
Vor zwei Jahren bedrängte eine Herde das Dorf Docker River und riss dort auf der verzweifelten Suche nach Wasser Regenrinnen und Kühlschläuche von Klimaanlagen von den Dächern.
Kamele so schädlich wie 300‘000 Autos
Die Kamele wurden vor mehr als 150 Jahren nach Australien gebracht. Sie waren dort als Transporttiere eingesetzt. Alle Tiere in Australien zu töten spare im Jahr so viel klimaschädliche Gase wie der Ausstoss von 300'000 Autos, meinte der Oppositionssprecher für Agrarfragen, John Cobb.
(sda/dpa/vaid)
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M. Holzhammer, Birmensdorf
)
(Wueribach
Verfasst am: 11.6.2011 18:41
Gaht's nah....
Wir haben heute nicht 1. April.....
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B. Bühler, Biel
)
(B_B
Verfasst am: 10.6.2011 15:27
Verweigerer
Australien wehrt sich mit Händen und Füssen... mehr
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E. Kiefer, Reigoldswil
)
(Nichtsdestotrotz
Verfasst am: 9.6.2011 20:50
Einmal mehr...
...läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter ob... [1] mehr
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