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Friedliche Einigung im Hello Kitty-Streit

Mittwoch, 8. Juni 2011, 18:58 Uhr

Die Herstellerfirma der japanischen Kultfigur Hello Kitty und ein niederländischer Künstler haben sich im Rechtsstreit um eine Hasenfigur geeinigt. Die damit eingesparten Prozesskosten kommen nun den Erdbebenopfern in Japan zugute.

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Bild Hello Kitty Maskottchen in japanischem Kimono
Hello Kitty – Aushängeschild und Verkaufshit des japanischen Konzerns Sanrio. reuters

Die von der japanischen Firma Sanrio geschaffene Hello-Kitty-Freundin Cathy sieht einer Hasenfigur des niederländischen Künstlers Dick Bruna ähnlich. Im Streit um die Urheberrechte entschied im November ein Amsterdamer Gericht zugunsten des niederländischen Künstlers, der die Häsin Miffy 1955 ins Leben gerufen hatte.

Das Gericht untersagte Sanrio die weitere Produktion und den Verkauf von Cathy in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg. Dagegen wollte der japanische Konzern zunächst Berufung einlegen.

Respekt gegenüber Miffy

Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Japan haben die beiden Parteien den Rechtsstreit nun gütlich beigelegt. Sanrio erklärte sich bereit, Cathy vom Markt zu nehmen und gegenüber den konkurrierenden Charakteren eine «respektvolle Distanz» walten zu lassen.

Die Kosten, welche mit dem Verzicht auf einen weiteren Rechtsprozess eingespart werden können, kommen nun den Erdbebenopfern in Japan zugute. Sanrio und Bruna spenden gemeinsam 150'000 Euro.

(sda/afp/benk)

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