Schweiz
Wahlen: Berner Gewerkschaften bitten zur Kasse
Plätze auf Wahllisten können eine teure Angelegenheit sein. Die Berner Gewerkschaften verlangen, nebst dem Startgeld der SP von 8000, zusätzlich bis zu 4000 Franken für einen Listenplatz. Die «Abzocker-Mentalität» sorgt nun bei manchen Mitgliedern für rote Köpfe.
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Auf der Nationalratsliste der Berner SP sind von den 26 Plätzen vier für Kandidierende reserviert, die gleichzeitig in der SP und in einer Gewerkschaft aktiv sind. Wer sich sowohl von der SP wie auch von den Gewerkschaften portieren lassen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Im Gegenzug übernehmen Partei und Gewerkschaften die Werbung für die Kandidierenden.
Das Vorgehen der Berner Gewerkschaften gerät nun in die Kritik. SP-Grossrätin und VPOD-Sekretärin Béatrice Stucki will diese hohe Summe nicht bezahlen und verzichtet darauf, von den Gewerkschaften portiert zu werden. Eine Meldung der «NZZ am Sonntag» bestätigte sie auf Anfrage.
Bürgerliche fordern mehr
Bereits im vergangenen Herbst sorgte die Zürcher FDP für Aufsehen, als bekannt wurde, dass die Partei für die vordersten Listenplätze bis zu 40'000 Franken verlangt. Kritiker sprachen von gekaufter Demokratie und davon, dass mit diesem System nur noch kandidieren könne, wer über den nötigen Geldbeutel verfüge.
Einen Obolus für die Plätze auf ihren Wahllisten verlangten die meisten Parteien, liess sich damals Kampagnenspezialist Mark Balsiger im «Tages-Anzeiger» zitieren. Allerdings handle es sich in der Regel um eher bescheidene Beiträge. In grösseren Kantonen allerdings würden für vordere Listenplätze durchaus auch stattliche Summen erhoben.
(sda/blur)
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O. toneatti, bern
)
(olgar
Verfasst am: 6.6.2011 12:17
Ich verstehe die SP-Gegner/innen
in diesem Forum nicht. WER sollte denn die... [2] mehr
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L. Weber
Verfasst am: 5.6.2011 21:10
so so nur 12000
für einen Listenplatz wo man auch gratis abgeben... mehr
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R. Suter, Zürich
(rolf.suter )
Verfasst am: 5.6.2011 18:00
Wieso die Aufregung
Ein Nationalrat verdient in 4 Jahren in Bern gut... [1] mehr
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