Katastrophe in Japan
Erneute Panne in Fukushima – Zweifel an Informationspolitik
Im Reaktor zwei der Atomanlage in Fukushima ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand sei schnell gelöscht worden, ein Austritt von Radioaktivität werde nicht befürchtet, teilte Betreiber Tepco mit. Unterdessen mehren sich die Zweifel über die Informationspolitik des Betreibers.
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Das Feuer sei in einem Gebäude in der Atomanlage Fukushima 2, rund zwölf Kilometer südlich des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1, ausgebrochen, sagte Tepco-Sprecher Takeo Iwamoto. Die Brandursache werde derzeit ermittelt, Verletzte habe es nicht gegeben.
Nicht nur die Tepco untersucht. Inzwischen wurde bekannt, dass die Firma selber von der Regierung unter die Lupe genommen wird. Denn der Energiekonzern gab zu, dass das Einpumpen von Meerwasser zur Kühlung des Reaktors 1 kurz nach Beginn der Katastrophe nicht wie zunächst behauptet für etwa eine Stunde unterbrochen worden war.
Falsche Informationen
Industrieminister Banri Kaieda kündigte daraufhin an, untersuchen lassen zu wollen, warum Tepco der Atomaufsichtsbehörde falsche Informationen gegeben habe. Die Behörde wies den Betreiber an, den eingereichten Bericht zu korrigieren.
Tepco hatte zunächst erklärt, einen Tag nach dem Megabeben und Tsunami vom 11. März mit der Zufuhr von Meerwasser in den Reaktor 1 begonnen zu haben. Daraufhin habe man jedoch erfahren, dass das Büro des Premierministers Bedenken habe, woraufhin die Pumparbeiten angeblich für 55 Minuten unterbrochen wurden.
Nach diesem Bericht kam es zum Streit mit der Regierung. Premier Naoto Kan wies den Verdacht später zurück, er habe das Einstellen der Pumparbeiten befohlen. Nun korrigierte Tepco seine Angaben. Der Chef des AKW, Masao Yoshida, habe vielmehr die Arbeiter angewiesen, in den kritischen Stunden nach dem Tsunami weiter Meerwasser einzupumpen.
Brennstäbe werden immer noch gekühlt
Der Betreiber leitet noch immer Wasser in die Reaktoren. Der Tsunami hatte die Kühlsysteme zerstört, daraufhin kam es zur teilweisen Kernschmelze. Durch das ununterbrochene Einpumpen von Wasser sollen die zum grossen Teil geschmolzenen Brennstäbe gekühlt werden.
Zunächst war Meerwasser benutzt worden, was jedoch die Gefahr birgt, dass sich an den Brennstäben Salz festsetzt und dadurch der Kühleffekt beeinträchtigt wird. Daher setzen die Reparaturtrupps inzwischen frisches Wasser ein. Die riesigen Mengen an nun verstrahltem Wasser behindern jedoch die Reparaturarbeiten.
(sda/dpa/engf)
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R. Reinhard, Basel
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(Penner
Verfasst am: 27.5.2011 17:31
Yakuza?
Wer hat eigentlich in Japan die Herrschaftsgewalt... mehr
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Die extrem heissen, strahlenden
Brennstäbe werden immer wieder Feuer und... mehr
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Die Atomenergie IST ein Lügenkonstrukt
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