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Drastische Zunahme von Bancomat-Betrug

Florian Frey
Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:50 Uhr

Deutsche Medien berichten von vermehrtem Datenklau an Geldautomaten. Auch in der Schweiz haben sich die registrierten Fälle seit Anfang Jahr vervielfacht. Mittels so genannten «Skimmings» ergaunern sich Betrüger die Daten der Bank-Karten.

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Immer mehr Bankkunden werden Opfer von Skimming (10vor10 vom 11.05.2011)

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Anfangs April fasst die Tessiner Polizei eine mutmassliche Kreditkarten-Betrügerin. Sie soll Bancomaten in Bellinzona manipuliert haben. Mitte desselben Monats entdecken Behörden im Aargau manipulierte Bancomaten. Von der Täterschaft fehlt noch jede Spur.

Bild Eine Hand auf dem Zahlen-Eingabefeld eines Geld-Automaten.
Das Laien-Auge sieht manipulierten Bancomaten nichts an, der Schaden wird erst auf der Bank-Abrechnung sichtbar. col

Wenige Tage später berichtet die Zürcher Kantonspolizei, dass sie die Ermittlungen gegen vier mutmassliche Bancomaten-Betrüger abgeschlossen hat. Sie sollen bei rund zwei Dutzend «Skimming»-Attacken über 385‘000 Franken erbeutet haben.

«Skimming»: Manipulierte Bancomaten

Beim so genannten «Skimming» werden die Daten des Magnetstreifens von Bankkarten kopiert und die Code-Eingabe ausgespäht.

Oft installieren die Täter dazu oberhalb des Tastaturfelds von Bancomaten eine Kamera. Im Karteneinzugsschacht werden Lesegeräte eingebaut.

Das Anbringen der  Betrugsmechanismen dauert gemäss Polizei nur rund eine Minute. Daher kann die Manipulation völlig unbemerkt geschehen.

Mit Hilfe der ausgespähten Daten fertigen die Täter anschliessend Karten-Doubletten an und räumen von anderen Orten aus die Konten der Betroffenen.

Ende April werden auch in Basel über ein Dutzend «Skimming»-Fälle verzeichnet. Ausser Bancomaten sind auch Billet-Automaten der SBB betroffen. Anfang Mai melden auch die Behörden aus den Kantonen Bern, Wallis und später Appenzell, dass seit Anfang Jahr vermehrt Fälle von Bancomat-Betrüger auftauchen.

Hohe Dunkelziffer

Dass sich die Betrugsfälle mit manipulierten Bancomaten seit einigen Monaten häufen, bestätigt auch die Six Group gegenüber «tagesschau.sf.tv». Der führende Anbieter im bargeldlosen Zahlungsverkehr registriert derzeit ungefähr drei Fälle pro Tag.

Es könne aber von einer beträchtlich höheren Dunkelziffer ausgegangen werden, sagte Mediensprecherin Siny Schmiegel. Da viele Kunden das verlorene Geld von der Bank zurückbekommen, erstatten sie keine Meldung.

Um dem «Skimming» vorzubeugen, seien Banken und Gerätehersteller laufend daran, die Technik zu verbessern.

Kommentare aktiv...

B. Bühler, Biel
(B_B Mann)
Verfasst am: 12.5.2011 14:05

Standart Automaten...

Fast jeder Bancomat sieht etwas anders aus. Dies... mehr

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M. Pestalozzi, Zürich
(Mutzli Mann)
Verfasst am: 11.5.2011 20:50

Trainiert endlich das Laien-Auge!

Wenn das Laien-Auge nichts sieht, dann muss... mehr

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E. naudé, zürich
(elize Frau)
Verfasst am: 11.5.2011 20:28

bahres ist wahres???

ich habe mich manchmal nicht wohl gefühlt wenn... [1]  mehr

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