Archiv vom 18.04.2011 - International
Jonathan in Nigeria bestätigt - Unruhen überschatten Wahlsieg
In Nigeria hat der christliche Amtsinhaber Goodluck Jonathan die Präsidentschaft für sich entscheiden können. Derweil sind in mehreren Städten im überwiegend muslimischen Norden Unruhen ausgebrochen. Mehrere Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Es wurde eine Ausgangssperre verhängt. mehr
Flüchtlings-Streit: EU nimmt Frankreich in Schutz
Italien und Frankreich streiten sich wegen tausenden tunesischen Flüchtlingen. Mit der Blockade von Zügen hat Frankreich laut Brüssel «nicht unbedingt» gegen EU-Recht verstossen. Derweil betont Italien, dass man auf eine freundschaftliche Lösung hoffe. mehr
Bericht: USA finanzieren heimlich syrische Opposition
Die US-Regierung hat nach Erkenntnissen der Enthüllungsplattform Wikileaks seit Jahren die syrische Opposition und einen regierungskritischen Fernsehsender mit Geld versorgt. Demnach hat das US-Aussenministerium seit 2006 auf versteckten Kanälen rund sechs Millionen Dollar (gut 5,4 Millionen Franken) an die Gegner des Präsidenten Baschar al-Assad transferiert. mehr
Ungarn stimmt neuer Verfassung zu
Das ungarische Parlament hat die umstrittene neue Verfassung verabschiedet. Sie soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. Damit kann die Regierungspartei Fidesz ihre Macht stärken. Die Bürger haben kaum mehr Chancen mitzureden. mehr
Bewährungsprobe für Schengen
Tausende junge Tunesier sorgen für Verstimmungen zwischen Rom und Paris. Beide Länder legen die Schengen-Regeln nach eigenem Gutdünken aus, um ihre Ziele zu erreichen. Falls noch viele Tunesier nach Italien kommen, könnte dies für Europa zu einem grossen Problem werden, erklärt SF-Korrespondent Christoph Nufer. mehr
BP-Desaster: Ist das «schwarze Gift» wirklich weg?
Vor einem Jahr löste die Explosion auf der «Deepwater Horizon» die grösste Ölkatastrophe der US-Geschichte aus. Nun sind die Netze der Fischer von Louisiana wieder voll, vom Öl ist kaum noch etwas zu sehen. Auf den ersten Blick scheint vieles wieder normal – zumindest vordergründig. mehr
Finnische Wahlsieger für harten EU-Kurs
Die finnischen Rechtspopulisten verlangen nach ihrem klaren Wahlerfolg Neuverhandlungen über das EU-Stabilitätspaket einschliesslich der Hilfen an Portugal. Der Chef der Partei «Wahre Finnen», Timo Soini, sagte, es sei nicht hinnehmbar, dass Finnland «für die Fehler anderer bezahlt». «Wir waren bisher zu weich gegenüber Europa. Das muss sich ändern.» mehr
Kubas Opposition sieht Castros Reformen skeptisch
In Kuba findet der Parteitag der Kommunistischen Partei statt. Zur Eröffnung des Parteitags sprach sich Staatschef Raúl Castro dafür aus, dass politische Ämter künftig nur noch maximal zehn Jahre hintereinander ausgeübt werden dürfen. Die Opposition kritisiert nun die Vorschläge, sie kämen zu spät. mehr
Die grössten Finanz-Risiken der USA
Die Schuldenkrise trifft nun auch die USA: Die grösste Volkswirtschaft weist einen schwindelerregenden Schuldenberg aus. Im Folgenden eine Übersicht über die grössten Finanz-Risiken der USA: mehr













