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Machtwechsel in Libyen

Streubomben töten und verletzen Menschen wahllos

Samstag, 16. April 2011, 12:48 Uhr

Streubomben, wie sie der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi in der Nähe von Wohngebieten eingesetzt haben soll, sind international geächtet. Mit den Bomben werden grosse Mengen von Sprengkörpern über weite Flächen verteilt, Menschen werden wahllos verletzt und getötet.

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Die Konvention über Streumunition wurde Ende Mai 2008 in Dublin beschlossen, im Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet und ist seit dem 1. August 2010 nach internationalem Recht verbindlich.

Das Abkommen verbietet den Gebrauch dieser heimtückischen Waffenart. Auch die Herstellung, Lagerung und Weitergabe ist den Vertragsstaaten untersagt. 108 Staaten haben sich der Konvention angeschlossen. Hersteller und Anwender wie die USA, China und Russland sind allerdings nicht darunter.

Gaddafi verwendet Streubomben («Tagesschau», 17.04.2011)

Jeder Teilnehmerstaat verspricht, seine Arsenale an Streumunition sobald wie möglich zu zerstören, spätestens acht Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages. Eine Verlängerung der Frist um bis zu acht weitere Jahre ist unter bestimmten Umständen auf Antrag möglich. Dennoch dürfen Staaten «eine begrenzte Anzahl» von Streumunition zu «Trainingszwecken für Techniken des Auffindens (...) oder für Gegenmassnahmen» behalten, beschaffen oder auch weitergeben.

Trotz des generellen Verbots von Streumunition können die Vertragsstaaten militärische Kooperationen mit Nicht-Vertragsstaaten eingehen. Die Räumung von Munitionsrückständen und Hilfsleistungen für Opfer sind ebenfalls im Abkommen geregelt.

(dpa/sprm)

Kommentare aktiv...

R. Kappeler, Matutinao
(carabao1 Mann)
Verfasst am: 17.4.2011 6:38

Im Libanon Krieg

hat Israel auch Streubomben eingesetzt. Seit es... mehr

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J. Torturo, Zürich
(Johnny11_51 Mann)
Verfasst am: 17.4.2011 0:18

Vergangeheitsform

Dieser Text schreibt doch in... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(boga Frau)
Verfasst am: 16.4.2011 19:32

JA _ natürlich ist das mehr als GRAUSAM _

GRAUSAMER MORD an sehr viel unschuldigen,... mehr

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