Schweiz
Luzerner SVP hat einen «Guttenberg»
Der SVP-Politiker Urs Wollenmann ist mit sofortiger Wirkung aus dem Luzerner Stadtparlament zurückgetreten. Dies nachdem der «Tages-Anzeiger» und «Bund» am letzten Freitag berichtet hatten, Wollenmann habe sich mit einem Hochschulabschluss gerühmt, der ihm nicht zustehe.
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Die Stadtkanzlei bestätigte den Rücktritt Wollenmanns. Dieser begründet seinen Schritt mit familiären Gründen und zu wenig Unterstützung durch seine Fraktion nach der «Rufmord-Geschichte». Der Politiker gehört seit 2006 dem Luzerner Stadtparlament an und ist Sekretär der SVP der Stadt Luzern. Er kandidierte auch für den Kantonsrat, wurde aber bei den Wahlen vom Wochenende nicht gewählt.
Der «Tages-Anzeiger» hatte dem 47-jährigen Wollenmann vorgeworfen, bis vor kurzem auf der Webseite seiner eigenen Textagentur ein «Studium der Betriebs- und Volkswirtschaft» aufgeführt zu haben. Nach dem Skandal um die Doktorarbeit des deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg sei dieser Hinweis auf der Website plötzlich verschwunden.
Brisant an der Geschichte: Wollenmanns jüngste Aktion bestand in einer Strafanzeige gegen die ehemalige Exekutive der Gemeinde Littau. Diese soll kurz vor der Fusion mit der Stadt Luzern am Parlament vorbei unrechtmässige Abgangsentschädigungen ausgezahlt haben. Stadtrat und Parlament von Luzern verneinen dies jedoch.
(sda/rucf)
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B. Froehlich, Petra / Lesbos
)
(B.Froehlich
Verfasst am: 12.4.2011 20:50
Pech fuer die SVP
und ich vermisse die Stellungnahme von Herrn... [1] mehr
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H. Rether, Thayngen
)
(heinz68
Verfasst am: 12.4.2011 19:38
Schwarze Schäfchen
Ob sie nun Guttenberg oder Wollenmann heissen.... mehr
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