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Umstrittene AKW-Beteiligungen in Frankreich: SBB will aussteigen

Andy Müller
Donnerstag, 31. März 2011, 20:32 Uhr, Aktualisiert 23:56 Uhr

Schweizer Stromkonzerne, Stadtkraftwerke und die SBB sind an umstrittenen französischen Atomkraftwerken beteiligt. Nun erklärt SBB-Chef Andreas Meyer in «10vor10», dass die Bundesbahnen die AKW-Beteiligung abstossen wollen.

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AKW: Umstrittene Beteiligung («10vor10», 31.3.2011)

Das Atomkraftwerk Fessenheim im Elsass stuft die französische Aufsichtsbehörde als nicht erdbebensicher ein. Es ist nur knapp 40 Kilometer von Basel entfernt. Die grossen Schweizer Stromkonzerne Alpiq, Axpo und BKW haben zusammen eine 15-Prozent-Beteiligung an Fessenheim.

«Die drei Unternehmen beteiligen sich an einem altem AKW, das in einem Erdbebengebiet steht», empört sich der Basler Regierungspräsident Guy Morin. «Wir hoffen sehr, dass sich die Unternehmen dafür einsetzen, dass das AKW Fessenheim sehr rasch abgeschalten wird.»

BKW will Anteile nicht abstossen

Die Berner BKW sieht allerdings keinen Grund, sich für eine Abschaltung von Fessenheim einzusetzen. «Auch Fessenheim hat zahlreiche Sicherheitsverbesserungen getroffen, die wir mitfinanziert haben», verteidigt sich Kurt Rohrbach, Konzernchef der BKW und Präsident des Verbandes schweizerischer Elektrizitäts-Unternehmen. «Die Franzosen haben eine gute Sicherheitskultur. Den Betrieb von Fessenheim schaue ich nicht als unsicher an.»

Bild Das AKW Bugey, davor die Rhone.
Die Schweizer Beteiligungen am AKW Bugey an der Rhone sind in die Kritik geraten. reuters

Auch das französische Atomkraftwerk Bugey, 30 Kilometer vor Genf, wird von der französischen Aufsichtsbehörde als nicht erdbebensicher eingestuft. An Bugey sind Schweizer Unternehmen mit 17,5 Prozent beteiligt: Neben kleineren Stromversorgern wie Energie Laufenburg, den Centralschweizerischen Kraftwerken und dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich besitzt auch die SBB Anteile am dem AKW.

SBB plant Verkauf der Beteiligung

SBB-Chef Andreas Meyer plant nun aber, die Anteile an Bugey abzustossen. «Die SBB wollte schon Anfang 2000 alle AKW-Beteiligungen verkaufen», erklärt Andreas Meyer gegenüber «10vor10». «Doch diese letzte Beteiligung wollte niemand kaufen. Einen Ausstieg planen wir aber schon.» Die SBB will jetzt zudem selber prüfen, wie es um die Sicherheit des Atomkraftwerks Bugey wirklich steht.

Kommentare aktiv...

W. Wyssmann, Derendingen
(nanu Mann)
Verfasst am: 2.4.2011 12:14

"Atomic Anne" - "Anne nucléaire"

Nehmen Sie sich bitte die Zeit und googeln Sie... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(boga Frau)
Verfasst am: 1.4.2011 14:10

Festhalten _ Verteidigen _ Beschönigen

WAS für ein inneres Selbstwetgefühl muss es... mehr

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F. Frei, Buriram
(thaifritz Mann)
Verfasst am: 1.4.2011 12:19

Blabla statt Fakten: Pfui Rohrbach!

"Den Betrieb von Fessenheim schaue ich nicht... mehr

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