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Machtwechsel in Libyen

Jemen sucht Dialog mit Demonstranten

Freitag, 25. Februar 2011, 4:10 Uhr

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat die Bildung eines Regierungskomitees zur Aufnahme eines Dialogs mit Vertretern der Protestbewegung im Land beschlossen. Das fünfköpfige Gremium wies Saleh an, «in konstruktiven und offenen Verhandlungen» mit den überwiegend jungen Demonstranten über «ihre Probleme und ihre Visionen» zu sprechen.

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Von Seiten der Opposition gab es zunächst keine unmittelbare Reaktion auf das Angebot zum Dialog, wie amtliche Medien berichten.

Nach dem Vorbild Ägyptens demonstrieren seit mehreren Wochen auch im Jemen Tausende Menschen nahezu täglich gegen das Regime von Saleh, der seit mehr als drei Jahrzehnten an der Macht ist. Forderungen nach einem sofortigen Rücktritt lehnt Saleh ab.

Mindestens 13 Todesopfer

In einem ersten Zugeständnis an die Demonstranten hat er aber angekündigt, bei den nächsten Wahlen im Jahr 2013 nicht mehr antreten zu wollen. Seit Beginn der Proteste sind im Jemen mindestens 13 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen bei Zusammenstössen zwischen Regimekritikern und Regierungsanhängern.

Angesichts der Gewalt versprach Saleh einen besseren Schutz der Demonstranten durch die Sicherheitskräfte.

(sda/halp)