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Vermisste Zwillinge: Navigationsgerät des Vaters gefunden

Dienstag, 15. Februar 2011, 2:03 Uhr, Aktualisiert 11:23 Uhr

Die Suche nach den vermissten Zwillingen wird im süditalienischen Cerignola fortgesetzt. Unweit des Bahnhofes von Cerignola entlang der Schienen wurde am Montag das Navigationsgerät aus dem Auto des Vaters gefunden.

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Im Auto, das in der Nähe des Bahnhofes von Cerignola abgestellt worden war, fehlte dieses Gerät. Die Polizei erhofft sich davon Aufschlüsse über die genaue Reiseroute des Vaters. Mit dem Navigationsgerät wurden auch die Autoschlüssel gefunden, die lang gesucht worden waren.

Im Verlaufe des Tages wollen sich die Ermittler aus Frankreich, Italien und der Schweiz in Marseille treffen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Aus der Schweiz werden der zuständige Waadtländer Staatsanwalt und zwei Polizisten an den Treffen teilnehmen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die beiden Beamten würden «so lange wie nötig» vor Ort bleiben.

Suche nach den vermissten Zwillingen: Was bisher geschah

Das Drama um die verschwundenen Zwillinge begann Ende Januar, als der Vater die Mädchen bei seiner Frau im waadtländischen St-Sulpice abgeholt hat. Die getrennt von ihm lebende Italien-Schweizerin wollte sich scheiden lassen. Anstatt die Kinder wie versprochen zur Schule zu bringen, verschwand der 43-Jährige mit ihnen.

Nach einer ersten Rekonstruktion ist der Vater mit den Mädchen zunächst nach Marseille (F) gefahren und von da aus mit dem Schiff nach Korsika weiter gereist. Laut einem Zeugen ist er auf Korsika alleine wieder auf ein Schiff gestiegen und damit nach Toulon gefahren. Kurz nach der italienischen Grenze verliert sich seine Spur bis nach Süditalien. Dort warf sich der 43-Jährige schliesslich vor einen Zug.

In Lausanne arbeiten weitere 15 Personen an dem Fall, vor allem Ermittler der Kriminalpolizei. Laut Sauterel befassen sie sich vor allem mit dem privaten und familiären Umfeld der Zwillinge und des Vaters. Noch immer gingen zahlreiche Hinweise ein, denen nachgegangen werden müsse, sagte der Sprecher.

Erfolglose Suchflüge

Die Mutter der entführten Mädchen war am Sonntagmorgen auf Korsika eingetroffen, um die Polizei bei der Suche zu unterstützen. Nach ihrer Ankunft wurde sie mit einem Polizeihelikopter über das Gebiet der Insel geflogen, wo die Familie früher Ferien gemacht hatte.

Die Mutter glaubt noch immer, dass ihre Mädchen am Leben sind und hatte am Sonntag noch einmal einen Appell an die Bevölkerung gerichtet, alle Beobachtungen der Polizei mitzuteilen.

(sda/olsm)

Kommentare aktiv...

Y. Koch Baur

Verfasst am: 15.2.2011 19:55

Verschwundene Zwillinge

Fragt man eigentlich warum sich die Frau scheiden... mehr

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J. Raguth

Verfasst am: 15.2.2011 10:08

ja

das stimmt nichts gegen die frauen aber die frau... [2]  mehr

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C. Klein, Zürich
(Klein Mann)
Verfasst am: 15.2.2011 2:39

Erschreckend

Es finde es erschreckend und unverantwortich,... [1]  mehr

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