Vermischtes
Vermisste Zwillinge: Schweizer Polizisten in Korsika eingetroffen
Fieberhaft hat die Polizei auf Korsika und in Italien die Suche nach den vermissten Schweizer Zwillingsschwestern Alessia und Livia fortgesetzt. Auf Korsika sind zudem zwei Schweizer Polizisten zur Unterstützung der lokalen Polizei eingetroffen.
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Durchsucht wurde vor allem die Gegend im äussersten Norden der Insel Korsika. Polizisten gingen im Ort Macinaggio von Haus zu Haus und zeigten den Menschen Fotos der Mädchen. Dies, weil das Auto des Vaters am 1. Februar in dieser Ortschaft gesehen worden war.
Im Einsatz standen neben lokalen Polizisten auch je zwei Beamte aus Marseille und aus dem Waadtland. Es handelt sich gemäss Angaben des Sprechers der Waadtländer Polizei um den Schweizer Verantwortlichen für die Suche und um ein Mitglied des Wissenschaftlichen Dienstes.
Vater mit Töchtern nach Italien gefahren?
In der Gegend von Macinaggio hatte die Familie der Kinder in der Vergangenheit Ferien verbracht. Die Ermittler gingen von der Annahme aus, dass der Vater möglicherweise die Leichen der Mädchen in der Gegend vergraben haben könnte. In einem Brief hatte der Vater kurz vor seinem Selbstmord von der Tötung der sechsjährigen Mädchen geschrieben.
Mutter glaubt, das Zwillinge leben
Erstmals hat sich die Mutter der verschwundenen Zwillinge Livia und Alessia öffentlich geäussert: «Ich bin zerstört, verzweifelt, aber ich muss weiterhin stark sein», sagte die 44-Jährige der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. «Ich werde alles Notwendige tun, um Livia und Alessia zu finden oder zumindest die Wahrheit aufzudecken.» Die Angst werde immer grösser, sagte die Mutter. Dennoch habe sie die Hoffnung noch nicht verloren.
Der Augenzeugenbericht eines Barmannes aus Ascoli in Mittelitalien stellt dieses Szenario allerdings in Frage. Der Mann sagte aus, er habe den Vater und die Mädchen am 2. Februar gesehen. Fünf Gäste seiner Bar hätten seine Beobachtung bestätigt. Aus der Region um Ascoli stammt die Mutter der Zwillinge.
Aufschluss geben über die Aufenthaltsorte des Vaters könnte das Navigationsgerät, das er in seinem Auto benutzt hatte. Nach dem Selbstmord des Vaters im süditalienischen Cerignola wurde zwar das Auto gefunden, nicht jedoch das Navigationsgerät. Am Morgen suchte daher die italienische Polizei nach dem Gerät.
Suche an bereits bekannten Orten
Fest steht, dass der Vater am 1. Februar Korsika bei Bastia Richtung der französischen Hafenstadt Toulon verlassen hatte. Bei der Abreise soll er nach bisherigen Angaben alleine gewesen sein. Am 3. Februar brachte sich der Mann in Cerignola um. Von den Mädchen fehlt seit dem 1. Februar jede gesicherte Spur.
Die französischen Ermittler auf Korsika möchten offenbar, dass ihnen die Mutter der Kinder aus dem waadtländischen Saint-Sulpice bei der Suche nach den beiden Mädchen vor Ort hilft.
«Die Präsenz der Mutter würde uns erlauben, alle Orte aufzusuchen, wo sich die Familie während der Ferien vor einigen Jahren aufgehalten hat», sagte einer der Ermittler. Er gab aber nicht bekannt, ob der Mutter bereits eine entsprechende Anfrage übermittelt worden war.
(sda/ansa/zinv/tscj/gern)
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B. Hermann, Bern
)
(Beppie
Verfasst am: 13.2.2011 8:31
Hier Männer könnt Ihr ein paar 1000 Ablehner drücken!
Die Regel bestätigt die Ausnahme wie eh... [1] mehr
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S. Daniela, Opfikon
)
(local.ch
Verfasst am: 13.2.2011 0:49
Hass und Trauer
Diese Geschichte trifft einem mitten ins Herz,... mehr
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T. Gerber, Thun
Verfasst am: 12.2.2011 21:22
Nicht nur abscheulich - sondern tödlich
Es gibt kein Recht auf dieser Welt einen andern... mehr
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