Vermischtes
Verschwundene Zwillinge: «Das ist sehr, sehr beunruhigend»
Neue Erkenntnisse im Fall der verschwundenen Zwillinge: Offenbar ist der Vater von Korsika aufs französische Festland zurückgekehrt. Auf dem Computer des Vaters fand die Polizei beunruhigende Hinweise.
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Gemäss neusten Hinweisen ist der Vater danach von Korsika aus wieder aufs französische Festland zurückgekehrt. Dies erklärte der Onkel der Mädchen, Valerio Lucidi, gegenüber den Medien. Er berief sich dabei auf Informationen, die er von der Polizei erhalten hatte.
Zudem bestätigte der Onkel, dass der Computer des Vaters untersucht worden ist. Kurz vor seinem Verschwinden informierte er sich über den Schiffsverkehr nach Korsika. Zudem suchte er Informationen zu den Themen Suizid, Gifte und Waffen. «Das ist sehr, sehr beunruhigend», sagte der Onkel. Dies bestätigt die Annahme, dass der Mann seine Tat schon länger geplant hatte.
Suche in St-Sulpice eingestellt
Er äusserte sich auch über die Probleme, die es zwischen den Eltern der Zwillinge gegeben hatte. Die Mutter der Kinder habe von ihrer Firma Stellenangebote in Italien und in Belgion erhalten. Diese habe sie jedoch der Kinder wegen abgelehnt.

Seit fast zwei Wochen vermisst
Die Eltern der vermissten Zwillinge waren in einer schwierigen Trennungssituation. Die Mädchen lebten bei der Mutter in St-Sulpice, die Wochenenden verbrachten sie bei ihrem Vater. Am Sonntag, 30. Januar, brachte dieser die Mädchen aber nicht zurück zur Mutter. Lesen Sie hier, was bisher geschah.
Derweil hat die Waadtländer Polizei aufgehört, die Region um St-Sulpice zu durchsuchen. Auf Korsika dagegen läuft die Suche auf Hochtouren. Am Mittwoch hatte sich eine Zeugin gemeldet, welche den Vater und die beiden Kinder an Bord der Fähre gesehen haben will. (Mehr dazu)
Mädchen über Bord geworfen?
Auf dem Schiff haben sich laut dem Leiter des Restaurants, Antoine Micheli, etwa 150 Passagiere befunden. Damit sei das Schiff etwa voll besetzt gewesen. Seiner Meinung nach müsste ein Mann mit zwei Mädchen aufgefallen sein. Doch weder er noch das übrige Personal könne sich erinnern, sie gesehen zu haben.
Micheli zweifelt die Zeugenaussage aber nicht an. Es sei durchaus möglich, dass sich der Vater und seine Töchter auf dem Schiff im Hintergrund gehalten hätten. Falls der Mann die Mädchen nachts über Bord geworfen hätte, sei es möglich, dass dies niemandem aufgefallen wäre, antwortete Micheli auf eine Journalistenfrage. Nach halb zehn sei das Schiff fast verwaist. Alle Passagiere seien in den Kabinen.
Polizei durchsucht Postkästen
In der Umgebung von Cerignola, dem italienischen Ort, in dem sich der Vater das Leben genommen hat, sollen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa im Laufe des Tages sämtliche Postkästen untersucht werden. Geprüft wird, ob sie weitere, an die Mutter der Zwillinge adressierte Briefe enthalten.
Flucht schon länger geplant?
In den vergangenen Tagen waren acht Umschläge mit Geld auf dem Postweg in der Schweiz angekommen. (Mehr dazu) Zwei weitere Briefe hatten in Cerignola in stillgelegten Briefkästen gelegen. Die Ermittler schliessen nicht aus, dass der Vater auch sein Aufnahmegerät mit einer Botschaft in die Schweiz geschickt haben könnte.
(agenturen/widb/sprm)
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J. Studer
(endoplasmatisches.retikulum )
Verfasst am: 12.2.2011 22:49
Die Leidtragenden...
... sind in erster Linie die Kinder!
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V. Eberhard
Verfasst am: 10.2.2011 13:50
Irgend etwas stimmt hier nicht
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Kinder... [1] mehr
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